König Charles wirkt auf Royalexperten "sehr gebrechlich"

König Charles wirkt auf Royalexperten "sehr gebrechlich"

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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König Charles III. (77) zeigt sich weiterhin regelmäßig bei öffentlichen Terminen und absolviert ein dichtes Programm. Doch wer dem Monarchen persönlich begegnet, soll offenbar einen ganz anderen Eindruck von ihm gewinnen. Davon berichtet zumindest Royalkommentator und Autor Tom Sykes, der den König im Oktober in Wales traf. Gemeinsam mit Königin Camilla (79) und Prinz William (44) nahm Charles dort an einer Gedenkveranstaltung zum 60. Jahrestag der Katastrophe von Aberfan teil. Tom konnte dem Staatsoberhaupt bei dieser Gelegenheit sogar die Hand schütteln. Was er dabei aus nächster Nähe sah, hat ihn offenbar sehr bewegt. "Persönlich sieht der König unglaublich gebrechlich aus", schrieb er im Anschluss auf Substack. Aus seiner Sicht hat die Behandlung deutliche Spuren hinterlassen. Bei der direkten Begegnung habe Charles sehr müde und gealtert gewirkt. Auch körperlich habe er sich stark verändert, wie News.com.au berichtet.

In seinem Beitrag wurde Tom noch deutlicher: "Aus der Nähe kann man wirklich, wirklich sehen, welchen Tribut die Behandlung von ihm gefordert hat." Besonders aufgefallen sei ihm, wie viel Gewicht der König verloren habe. "Er sieht winzig aus ... Er hat sehr viel Gewicht, viele Haare und viel Fülle im Gesicht verloren", beschrieb der Autor seine Beobachtungen. Sein Fazit fällt drastisch aus: "Er sieht einfach sehr, sehr, sehr alt und sehr, sehr müde aus. Es ist absolut schockierend, wenn man es aus der Nähe sieht." Zudem sei ihm aufgefallen, dass Charles bei dem Auftritt auffällig stark geschminkt gewesen sei. Auf einigen aktuellen Fotos und Videoaufnahmen wirkt der Monarch dagegen nach wie vor relativ fit und gesund, so berichtet News.com.au. Der persönliche Eindruck, den der König bei der Begegnung in Wales hinterlassen habe, habe sich davon jedoch deutlich unterschieden.

Trotz seiner besorgniserregenden Beobachtungen hat Tom auch Positives zu berichten. Menschen, die mit den Einzelheiten vertraut sind, hätten ihm versichert, dass die Krebstherapie des Königs "viel besser, als irgendjemand hätte hoffen können" verlaufe. Charles selbst hatte im Dezember 2025 von der "guten Nachricht" gesprochen, dass seine Behandlung dank des positiven Verlaufs deutlich reduziert werden könne. Abgeschlossen ist sie laut News.com.au aber noch nicht. Trotz allem nimmt Charles seine royalen Verpflichtungen weiterhin wahr. Zu seinen Terminen im Jahr 2026 zählte unter anderem eine gemeinsame Reise mit Königin Camilla in die Karibik. Dort besuchte das Paar die Feierlichkeiten zum 45. Unabhängigkeitstag von Antigua und Barbuda. Als der König dabei von einem kräftigen Regenschauer überrascht wurde, bewies er Humor: Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtete, scherzte Charles später gegenüber dem Premierminister von Antigua, dass aus seiner durchnässten Hose wohl bald "Brunnenkresse wachsen" werde.

König Charles III. hält bei der feierlichen Eröffnung des siebten Senedd in Cardiff eine Rede
Getty Images
König Charles III. hält bei der feierlichen Eröffnung des siebten Senedd in Cardiff eine Rede
König Charles III. und Königin Camilla besuchen die Parade zum 45. Unabhängigkeitstag von Antigua und Barbuda
Getty Images
König Charles III. und Königin Camilla besuchen die Parade zum 45. Unabhängigkeitstag von Antigua und Barbuda
König Charles III. winkt bei der Parade zum 45. Unabhängigkeitstag von Antigua und Barbuda
Getty Images
König Charles III. winkt bei der Parade zum 45. Unabhängigkeitstag von Antigua und Barbuda
Wie findet ihr Tom Sykes' ausführliche Schilderungen von Charles' Aussehen?