Die Dokuserie "The One About Matthew Perry" bewegt derzeit ein Millionenpublikum. Wie aus den aktuellen Netflix-Charts hervorgeht, hat sich die Produktion über den Friends-Star weltweit an die Spitze der englischsprachigen Serien des Streamingdienstes gesetzt. Der Streamingdienst veröffentlichte die drei Folgen am 27. Oktober 2026 und damit nur einen Tag vor dem dritten Todestag des Schauspielers. Schon in der ersten Woche nach dem Start kam die Serie auf 9,5 Millionen Abrufe. Auch im deutschsprachigen Raum ist das Interesse an Matthews Lebensgeschichte groß: In Deutschland schaffte es die Serie auf Rang fünf der Netflix-Charts. In der Schweiz landete sie sogar auf Rang zwei, in Österreich auf dem dritten Platz. Damit zählt die Produktion nicht nur international zu den aktuell meistgesehenen Serien des Anbieters, sondern findet auch bei zahlreichen Zuschauern in Deutschland, Österreich und der Schweiz großen Anklang.
Regisseurin Mary Robertson zeichnet in "The One About Matthew Perry" den Aufstieg des Hollywoodstars nach. Zugleich beleuchtet die Dokuserie seinen langjährigen Kampf gegen die Sucht und die Umstände seines Todes. Zahlreiche enge Freunde und Weggefährten teilen vor der Kamera ihre ganz persönlichen Erinnerungen an den Schauspieler. Besonders persönlich wird es durch Matthew Perrys Schwester Mia Perry Bowick: Sie spricht für die Produktion erstmals öffentlich über ihren Bruder. Neue Interviews mit Matthews ehemaligen Kollegen aus "Friends" gibt es hingegen nicht. Sie sind ausschließlich in bereits vorhandenem Archivmaterial zu sehen. Wer sich die Doku anschauen möchte, sollte etwas Zeit einplanen: Insgesamt umfasst die Netflix-Doku drei Episoden, die jeweils zwischen 59 und 63 Minuten lang sind. Die Serie ist ab zwölf Jahren freigegeben und verbindet Aufnahmen aus Matthews Karriere mit den Schilderungen der Menschen, die ihn abseits seiner berühmten Rolle als Chandler Bing kannten.
Eine wichtige Person aus Matthews engstem Familienkreis taucht in der Dokuserie allerdings nicht auf: Sein Vater John Bennett Perry ist nicht vor der Kamera zu sehen. Gegenüber dem Magazin People erklärte Mia, dass der inzwischen 85-Jährige bereits seit längerer Zeit krank sei. Sein Gesundheitszustand habe es deshalb nicht erlaubt, an der Produktion mitzuwirken. Nach Angaben seiner Tochter hätte John die filmische Aufarbeitung der Lebensgeschichte seines Sohnes gerne unterstützt. Stattdessen übernimmt Mia in der Doku einen besonders persönlichen Part. Mit ihren Erinnerungen zeigt sie dem Publikum Seiten ihres Bruders, die vielen Zuschauern bislang verborgen geblieben sein dürften. So rückt neben Matthews Karriere, seiner Erkrankung und seinem Tod auch der Mensch hinter Chandler Bing in den Mittelpunkt. Diese Figur hatte Matthew von 1994 bis 2004 in zehn Staffeln der Sitcom "Friends" verkörpert. Mit der Rolle wurde er weltweit bekannt und zählte zu den bekanntesten Fernsehstars seiner Generation.



























