Thomas Markle Jr. (60) ist auf den Philippinen ebenfalls ins Visier der Behörden geraten. Wie t-online berichtet, steht der Halbbruder von Herzogin Meghan (45) im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen seinen Vater Thomas Markle Sr. (82) nun selbst unter Beobachtung. Der philippinische Innenminister Juanito Victor Remulla gab kürzlich in Manila bekannt, dass Thomas Jr. aufgrund von Zeugenaussagen als "Person von Interesse" geführt werde. Als Verdächtigen stufe man ihn aber ausdrücklich nicht ein. Eine mögliche Verwicklung in die mutmaßlichen Straftaten wollen die Behörden laut dem Politiker trotzdem nicht ganz ausschließen. Aus welchem Grund Thomas Jr. jetzt genauer überprüft wird, verriet der Innenminister nicht.
Hintergrund der Ermittlungen sind schwere Vorwürfe gegen Thomas Sr.: Im Oktober soll in einem früheren Wohnhaus von ihm eine große Menge mutmaßlich kinderpornografischen Materials entdeckt worden sein. Ausgerechnet Thomas Jr. hatte die Ermittlungen gegen seinen Vater überhaupt erst ins Rollen gebracht. Er übergab den Behörden vier Kisten, in denen sich mögliches Beweismaterial befinden soll. Darin haben sich unter anderem Computer, Handys, Festplatten und alte Videokassetten befunden. In der vergangenen Woche bekam die Polizei in Cebu schließlich grünes Licht von der Justiz: Ein richterlicher Beschluss erlaubt es den Ermittlern nun, die sichergestellten Datenträger und Unterlagen auszuwerten. Nach Angaben des Innenministers konnten bislang rund 7.500 Fotos sowie ein Video sichergestellt werden. Darauf sollen mutmaßlich missbrauchte Mädchen und Jungen aus Asien, Lateinamerika und Europa zu sehen sein. Die Vorwürfe gegen Thomas Sr. sind nicht bewiesen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.
Thomas Sr. selbst hatte die Anschuldigungen bereits rund zwei Wochen zuvor in einem Interview mit Daily Mail entschieden zurückgewiesen. "Ich hatte noch nie Sex mit jemandem unter 18 Jahren", hatte er erklärt. Die Behauptungen seines Sohnes hatte er als "widerliche Lügen" bezeichnet und angekündigt, er werde "alles tun, was nötig ist", um seinen Namen reinzuwaschen. Dazu hatte für ihn auch gehört, mit den Ermittlern zu sprechen. Selbst zu einem Lügendetektortest hatte er sich bereit erklärt. Zugleich hatte Thomas Sr. Zweifel daran geäußert, wie seine Geräte auf die Philippinen gelangt waren. "Mein Computer und mein altes Telefon wurden in Mexiko verpackt und per Schiff auf die Philippinen gebracht. Das dauerte Monate", hatte er geschildert. Er habe seinen Sohn wiederholt nach dem Computer gefragt. "Er wollte ihn mir nie geben, und ich verstand nicht, warum", hatte Thomas Sr. behauptet. Falls sich entsprechende Dateien auf seinen Geräten befunden hätten, seien sie ihm untergeschoben worden, hatte er vermutet.



























