Dolly Partons Manager lässt die Klage gegen Neffen fallen

Dolly Partons Manager lässt die Klage gegen Neffen fallen

- Sandra Wickert
Lesezeit: 3 min
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Dolly Partons (†80) langjähriger Manager Danny Nozell hat seine Klage gegen den Neffen der verstorbenen Sängerin überraschend zurückgezogen. Wie Page Six unter Berufung auf vorliegende Gerichtsunterlagen berichtet, reichten Danny und seine Anwälte am Donnerstag eine freiwillige Rücknahme der Klage gegen Bryan Seaver ein. Die Entscheidung fiel nur wenige Tage vor einer für Dienstag angesetzten Anhörung. Zudem hätte der Manager zeitnah auf Bryans Klageerwiderung reagieren müssen, in der dieser die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurückgewiesen hatte. Warum Danny das Verfahren vorerst beendet hat, ist bislang nicht bekannt. Ebenso bleibt offen, ob sich die beiden Männer außergerichtlich geeinigt haben. Endgültig beigelegt ist der Streit damit allerdings nicht: Die Klage wurde ausdrücklich ohne Verzicht auf eine erneute Geltendmachung der Ansprüche zurückgezogen. Danny könnte also zu einem späteren Zeitpunkt erneut vor Gericht ziehen.

Danny hatte Bryan vorgeworfen, eine Gefahr für Dollys Geschäftsimperium zu sein. Nach dem Tod der Countrylegende war ihr Neffe zudem von ihrer Nachlassverwaltung als Sicherheitschef entlassen worden. In der Folge erließ ein Gericht im US-Bundesstaat Tennessee eine einstweilige Verfügung gegen Bryan und seine Sicherheitsfirma. Diese verpflichtete sie unter anderem dazu, mindestens 1.000 Fuß, also rund 300 Meter, Abstand zu Dollys Büros in Nashville zu halten. Außerdem durften sie die Geschäfte der Sängerin nicht behindern. Nach der Rücknahme der Klage äußerte sich Bryans Anwalt Dominic J. Leonardo gegenüber TMZ. "Herrn Seaver liegen seine Tante Dolly, ihre Musik, ihre Familie und das unglaubliche Vermächtnis, das sie hinterlassen hat, sehr am Herzen. Er hat seine Karriere darauf ausgerichtet, seine Tante zu Lebzeiten zu beschützen, und steht weiterhin zu Dolly und seiner gesamten Familie", erklärte er. Außerdem sagte der Anwalt: "Herr Seaver ist dankbar, dieses Missverständnis hinter sich lassen zu können, damit die gesamte Familie in Frieden weitertrauern und dafür sorgen kann, dass das strahlende Licht von Dollys Vermächtnis vollkommen unberührt bleibt."

Bryan hatte zuletzt seinerseits beantragt, die einstweilige Verfügung aufzuheben und das Verfahren endgültig einzustellen. In seinem Antrag wies er die Vorwürfe zurück, Danny oder andere Personen aus dem Umfeld von Dollys Nachlass und ihren Unternehmen bedroht oder eingeschüchtert zu haben. Die als Beweise angeführten Textnachrichten seien nach seiner Darstellung lediglich scherzhaft gemeint gewesen und hätten keine ernsthaften Drohungen enthalten. Darüber hinaus forderte Bryan, dass ihm die durch den Rechtsstreit entstandenen Kosten erstattet werden. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung steht die Frage, wie Dollys geschäftliches Vermächtnis nach ihrem Tod verwaltet werden soll. Die Sängerin war am 25. August 2026 im Alter von 80 Jahren gestorben. Zuvor hatte sie im Verborgenen gegen eine Krebserkrankung gekämpft, von der die Öffentlichkeit zu ihren Lebzeiten nichts erfahren hatte.

Auftritt in Melbourne: Die Sängerin tritt am 11. Februar 2014 in der Rod Laver Arena auf
Getty Images
Auftritt in Melbourne: Die Sängerin tritt am 11. Februar 2014 in der Rod Laver Arena auf
Dolly Parton, November 2011
Getty Images
Dolly Parton, November 2011
Dolly Parton spricht bei einer Pressekonferenz im InterContinental Sydney, 10. November 2011
Getty Images
Dolly Parton spricht bei einer Pressekonferenz im InterContinental Sydney, 10. November 2011
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