Leyla Heiter (30) hat offenbar die Nase voll, zumindest von zwei Entwicklungen in ihrer Branche. In mehreren Instagram-Storys machte die Realitybekanntheit jetzt ihrem Ärger Luft und knöpfte sich dabei gleich zwei Baustellen der Influencerwelt vor. Zum einen stört sie das aus ihrer Sicht überzogene Ego mancher Creator: Einige würden ähnliche Outfits oder Videos vorschnell als Kopie ihrer eigenen Inhalte abstempeln und dann auch noch erwarten, namentlich erwähnt zu werden. Kritik übt Leyla außerdem an Agenturen und Managern, die zunehmend selbst ins Rampenlicht drängen. Ob auf TikTok, mit eigenen Contentformaten oder sogar mit Ambitionen auf eine Fernsehkarriere – dabei bestehe ihrer Ansicht nach die Gefahr, dass die eigentlichen Schützlinge und deren Interessen zu kurz kommen. Wen genau sie damit meint, lässt Leyla allerdings offen. Stattdessen wandte sie sich abschließend an ihre Community und fragte, ob diese ihre Einschätzung der Branche teilt.
Den Streit um angebliche Nachahmer kann Leyla nicht nachvollziehen. Wer in der Stadt ein schönes Kleidungsstück entdecke, kaufe es schließlich auch, ohne die Person zu erwähnen, die es zuvor getragen hat. Bei viralen Trends sei es ähnlich: Hunderte Menschen würden dieselben Ideen aufgreifen. Ähnliche Inhalte sollte man deshalb eher als Kompliment verstehen, denn sie zeigten, dass man andere inspiriere. Deutlich kritischer sieht die "Promi Big Brother"-Gewinnerin von 2024 Managements, die selbst als Contentcreator auftreten. "Für mich wäre das maximal unangenehm, in einem Management zu sein, das die ganze Zeit irgendwie so Content macht, weil, wenn ich dann z. B. so merke, ey, manche Dinge funktionieren gerade nicht – ich würde einfach immer wieder so denken: Okay, weil die Person halt gerade eher auf TikTok chillt und selber Content macht, statt sich um ihre Creator zu kümmern." Gegen gelegentliche Videos in der Freizeit hat Leyla nichts. Problematisch werde es für sie, wenn Manager selbst nach Aufmerksamkeit oder einer TV-Karriere strebten, anstatt ihre Schützlinge in entsprechende Formate zu vermitteln. Auch bei Werbepartnern könne ein solches Management dadurch an Glaubwürdigkeit verlieren. Für Creator sei das ihrer Meinung nach keine gute Ausgangslage.
Ganz neu ist Leylas Frust über die Branche nicht. Schon vor einigen Monaten hatte sie öffentlich gemacht, wie sehr sie sich über frühere Arbeitspartner geärgert hatte. Damals hielt sich die Influencerin auf Bali auf, wo sie an einem Healing teilnahm. Als einen wichtigen Grund für ihre damalige Auszeit nannte sie negative Erfahrungen im Berufsleben. Einige frühere Geschäftspartner hätten sich ihr gegenüber wie Vorgesetzte verhalten und sie behandelt, als stünde sie bei ihnen unter Vertrag. Dabei hätten die gemeinsamen Projekte nicht zuletzt von ihrer eigenen Bekanntheit und Reichweite profitiert. Der Ärger über diesen Umgang habe sich laut Leyla über einen längeren Zeitraum angestaut. Wen sie damit meinte, behielt der Realitystar aber auch bei dieser Abrechnung für sich.


























