Cara Delevingne fand in queeren Clubs ihr wahres Ich

Cara Delevingne fand in queeren Clubs ihr wahres Ich

- Hannah Kändler
Lesezeit: 3 min
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In der queeren Partyszene fand Cara Delevingne (34) erstmals einen Ort, an dem sie ganz sie selbst sein durfte. Im Gespräch mit dem Magazin People berichtete das Model, das auch als Schauspielerin tätig ist, dass Clubs und Veranstaltungen der LGBTQ+-Community für sie lange eine Art Rückzugsort waren. Dort habe sie erstmals das Gefühl gehabt, wirklich dazuzugehören und so akzeptiert zu werden, wie sie ist. "Es war der erste Ort, an dem ich echte Zugehörigkeit gefunden habe", erinnerte sich die Britin. Bei gewöhnlichen Partynächten sei das früher ganz anders gewesen. Dort habe sie stets den Eindruck gehabt, eine Rolle spielen und sich als heterosexuell ausgeben zu müssen. "Wenn ich einfach ausging, hatte ich das Gefühl, so tun zu müssen, als wäre ich heterosexuell oder so.", erklärte Cara. In queeren Räumen habe sie diese Fassade dagegen ablegen und sich ihrem wahren Ich annähern können, wie Female First berichtet. Dabei betonte sie, dass diese Orte allen offenstehen: "Selbst wenn man nicht Teil der Community, sondern ein Verbündeter ist, kann man in dieser Community ausgehen. Es ist einer der akzeptierendsten Orte der Welt."

Heute bezeichnet sich Cara als lesbisch. In der Vergangenheit hatte sie für ihre Sexualität unter anderem auch die Begriffe pansexuell und bisexuell verwendet. In einem Werbevideo für Calvin Klein sprach sie nun offen darüber, dass sie früher Angst gehabt habe, ihr wahres Ich zu zeigen. Bei jüngeren Menschen beobachte sie inzwischen deutlich mehr Selbstbewusstsein, wie Female First berichtet. Sie seien weniger bereit, sich für andere zu verbiegen. "Es gibt so viel mehr Freiheit, so zu sein, wie man sein möchte. Natürlich gibt es noch immer Schwierigkeiten und noch so viel, wogegen man kämpfen muss, aber die Menschen in der queeren Community inspirieren mich sehr", schwärmte die Schauspielerin in dem Clip. Auch über ihren Kleidungsstil bringt Cara ihre Persönlichkeit zum Ausdruck. Mode sei eine besondere Möglichkeit, mit dem eigenen Look eine Botschaft zu vermitteln, erklärte sie. Dabei lasse sie sich von keinen festen Vorgaben leiten, sondern entscheide spontan danach, worauf sie gerade Lust habe.

Bereits vor rund fünf Monaten hatte Cara öffentlich betont, wie stolz sie darauf ist, eine Lesbe zu sein. Und das, obwohl sie feste Labels eigentlich grundsätzlich ablehnt. Zu diesem Zeitpunkt war sie seit vier Jahren mit der Musikerin Minke liiert. Damals sprach sie auch offen über ihren Wunsch, mit ihr eine Familie zu gründen. Ob sich an ihrem Beziehungsstatus seitdem etwas geändert hat, ist nicht bekannt. Auf ihr aktuelles Liebesleben ging Cara in dem Gespräch nicht näher ein. In der Vergangenheit war sie unter anderem mit Schauspielerin Ashley Benson (36) und Musikerin St. Vincent (44) liiert. Rückblickend hätten ihre Erfahrungen mit der Liebe ihr geholfen, sich selbst besser kennenzulernen und zunehmend zu ihrer eigenen Identität zu stehen.

Cara Delevingne, Vanity Fair Oscar Party 2026 im LACMA in Los Angeles
Getty Images
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Minke und Cara Delevingne, GLAAD Media Awards 2026 im Beverly Hilton
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Cara Delevingne bei der Lagerfeld-Party, Oktober 2025
Getty Images
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Wie findet ihr, dass Cara so offen über ihre frühere Unsicherheit spricht?