Im Sorgerechtsstreit zwischen Halle Berry (60) und Olivier Martinez (60) um ihren gemeinsamen Sohn Maceo geht es nun auch ums Geld. Wie TMZ jetzt berichtet, hat der Schauspieler nach dem jüngsten Gerichtsverfahren einen Antrag bei Gericht gestellt. Darin fordert er, dass seine Ex-Frau seine Anwaltskosten übernimmt. Insgesamt geht es um eine Summe von 240.000 Dollar (sind 213.980 Euro). In den Unterlagen begründet Olivier seine Forderung mit seinen stark gestiegenen juristischen Ausgaben. Seine eigenen Einnahmen reichten demnach nicht aus, um die Rechnungen zu bezahlen. Auch konkrete Zahlen legt der Franzose vor: Aus Tantiemen erhalte er nach eigenen Angaben im Schnitt gerade einmal 776,34 Dollar (sind 692 Euro) im Monat. Mit diesem Betrag ließe sich nur ein kleiner Teil seiner entstandenen Kosten decken. Ob das Gericht dem Antrag stattgibt, ist bisher offen. Halle hat sich zu der Forderung ihres Ex-Mannes noch nicht öffentlich geäußert.
Wie sich die geforderte Summe zusammensetzt, schlüsselt Olivier in seinem Antrag ganz genau auf. 176.522,58 Dollar (sind 157.384 Euro) entfallen demnach auf Anwaltsrechnungen, die bereits offen sind. Die übrigen 63.477,42 Dollar (sind 56.595 Euro) sollen Rechtskosten abdecken, die im weiteren Verlauf des Sorgerechtsstreits eventuell noch anfallen könnten. Außerdem hat der Schauspieler eine Erklärung über seine Einnahmen und Ausgaben eingereicht. Darin beziffert er seine monatlichen Kosten auf geschätzte 17.555,99 Dollar (sind 15.652 Euro). Auf seinen verschiedenen Konten liegen laut den Unterlagen insgesamt 43.206,22 Dollar (sind 38.521 Euro). Der besagte Antrag kommt nicht von ungefähr: Erst vor Kurzem standen sich Olivier und Halle erneut vor Gericht gegenüber. Bei den Verhandlungen wurde eine einstweilige Verfügung aufgehoben. Eine vorläufige Betreuungsregelung, die zugunsten des Schauspielers ausfällt, blieb hingegen bestehen. Damit konnte Olivier in dem Verfahren einen wichtigen Teilerfolg verbuchen, bevor er die Kostenfrage auf den Tisch brachte.
Nach dieser Regelung hat Olivier vorerst die überwiegende Betreuung von Maceo und damit das Aufenthaltsbestimmungsrecht für den Teenager. Übernachtungen bei seiner berühmten Mutter sind für den Jungen bis auf Weiteres nicht gestattet. Ganz außen vor ist Halle aber nicht: Die TV-Bekanntheit behält das gemeinsame rechtliche Sorgerecht. Damit darf sie bei wichtigen Entscheidungen unverändert mitreden, beispielsweise wenn es um die Schule oder medizinische Behandlungen ihres Sohnes geht. Im Laufe des Verfahrens waren schwere Vorwürfe gefallen. Olivier hatte unter anderem behauptet, Halle habe Maceo gewürgt. Die Oscarpreisträgerin wies diese Anschuldigung vehement zurück. Später sagte Maceo selbst vor Gericht aus. Seine Eltern durften bei der Befragung jedoch nicht dabei sein. Olivier und Halle hatten sich am Set des Films "Dark Tide" kennengelernt, 2013 geheiratet und sich wenige Jahre später wieder getrennt. Seitdem beschäftigt die Frage, bei wem ihr Sohn leben soll, immer wieder die Justiz.




























