James Blunt nennt "Celebrity Traitors" "traumatisch"

James Blunt nennt "Celebrity Traitors" "traumatisch"

- Anita Ehlert
Lesezeit: 3 min
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James Blunt (52) blickt mit gemischten Gefühlen auf seine Teilnahme an der BBC-Show "The Celebrity Traitors" zurück. In dem psychologisch angespannten Täuschungsspiel musste der 52-jährige Sänger gemeinsam mit weiteren Prominenten herausfinden, wer heimlich zu den Verrätern gehörte. Besonders die Runden am Tisch, an dem die Kandidaten über mögliche Verdächtige diskutierten, machten ihm zu schaffen. Wie James gegenüber The Sun schilderte, ließen die Produzenten davor stets den Song "The Hanging Tree" aus Die Tribute von Panem laufen. Nach James' Worten sollten die Stars damit gezielt nervös gemacht werden. Wie tief sich die düstere Melodie bei dem Musiker eingeprägt hatte, zeigte sich erst nach dem Ende der Dreharbeiten. Als ihm jemand den Song schickte, fiel seiner Ehefrau auf, dass er beim Zuhören zu schwitzen und zu zittern begann. Für ihn war die Produktion deshalb weit mehr als nur eine unterhaltsame TV-Herausforderung.

Auch die Bedingungen abseits der Kameras verstärkten für James offenbar den Druck. "Es war nicht so, als würde man in irgendeiner gemütlichen TV-Show verhätschelt werden, sondern tatsächlich eine ziemlich traumatische Erfahrung", erklärte er gegenüber The Sun. Auch die Unterbringung sorgte für Abschottung: Im Marriott Hotel am Flughafen Inverness standen Wachen vor den Zimmern, die Türspione waren abgedeckt. Zimmerschlüssel bekamen die Teilnehmer nicht, und die Fernseher waren abgeschaltet. So sollte verhindert werden, dass jemand Kontakt nach außen aufnimmt. James verglich das Format mit einem sozialen Experiment, bei dem man ständig beobachtet werde und kaum noch wisse, ob Tag oder Nacht sei. Trotz allem sieht der Sänger seinen Einzug ins Finale als Erfolg. "Es ist ein Marathon und zeitweise eine schreckliche Erfahrung – aber wunderbar, ihn zu Ende zu bringen", fasste der Sänger seine Zeit in der Show zusammen.

Ganz bis zum Schluss schaffte es James allerdings nicht: Erst kurz vor dem Sieg wurde er aus dem Spiel gewählt. Die verbliebenen Getreuen Romesh Ranganathan und Sebastian "Bash" Croft setzten sich danach gegen die Verräter Maya Jama (32) und King Kenny durch. Auf das Verhältnis zu seinen Mitstreitern wirkte sich die Entscheidung von Romesh und Bash nicht aus. Nach seinem Ausscheiden stellte James klar, dass insbesondere zwischen ihm und Romesh trotz der angespannten Spielsituation kein Streit entstanden sei. Zugesagt hatte James nach eigenen Angaben vor allem, um seine neue Musik zu bewerben. Weil alle Prominenten unabhängig von der Dauer ihrer Teilnahme gleich bezahlt wurden, verfolgte er zeitweise sogar einen ungewöhnlichen Plan: Er versuchte, möglichst früh auszuscheiden. Doch weder schalteten ihn die Verräter aus, noch wurde er von der Gruppe verbannt. So blieb James deutlich länger Teil des psychologisch fordernden Spiels als zunächst von ihm beabsichtigt und schaffte es am Ende beinahe bis zum Sieg.

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