Andrew Garfield (43) spricht offen über eine belastende Phase seiner Karriere. Im aktuellen Interview mit GQ verrät der Schauspieler, dass sein Arbeitspensum im vergangenen Jahr zu einem Burnout geführt habe. Für "Artificial", "The Uprising" und "Wild Things: Siegfried & Roy" stand er unmittelbar nacheinander vor der Kamera, ohne sich dazwischen eine Pause zu gönnen. Die anhaltende Belastung habe ihn erschöpft. Besonders in Berlin bekam Andrew nach eigener Aussage kaum noch Schlaf. "Ich habe diese drei Sachen letztes Jahr direkt hintereinander gemacht, und ich hatte ehrlich gesagt einen kleinen Burnout", erklärt er dem Magazin. An seinen Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt erinnert er sich deshalb nicht nur positiv: "Ich war eine Zeit lang in Berlin ziemlich schlaflos – und zwar nicht auf romantische Weise."
Die Kombination aus Schlafmangel und dichtem Drehplan machte dem Briten schwer zu schaffen. "Es war hart, Mann", berichtet er gegenüber GQ. Einen Scherz kann er sich rückblickend trotzdem erlauben: "Ich hätte einfach ins Berghain gehen und es durchziehen sollen." Neben seinen persönlichen Aussagen fällt auch die Fotostrecke im Magazin auf. Auf dem Cover ist Andrew beim Seilspringen zu sehen – mit freiem Oberkörper und weißen Leinenshorts vor der New Yorker Skyline. Für weitere Aufnahmen posiert der "Spider-Man"-Star unter anderem in einem schwarzen PVC-Trenchcoat. Ein anderes Bild zeigt ihn mit einem Dobermann an der Leine.
Hinter ihm liegen nach Andrews Worten einige "seltsame Jahre". Seine gegenwärtige Lebensphase empfindet er als Übergang. In einer Kultur, die seiner Ansicht nach zerfällt und ihre feste Mitte verliert, sei es schwierig, das eigene Gleichgewicht zu bewahren. Ähnliche Erfahrungen machten auch viele andere Menschen seines Alters. In diesem Wandel erkennt Andrew allerdings zugleich die Möglichkeit für einen Neuanfang. "Wenn etwas auseinanderfällt, beginnen die Samen der Zukunft gepflanzt zu werden, aus denen etwas wieder zusammengesetzt wird. Etwas anderes wird geboren", sagt er gegenüber GQ. Mit seinen ehrlichen Einblicken möchte er besonders junge Menschen erreichen. Schließlich habe er sich früher selbst gewünscht, dass die Stars auf Magazincovern etwas Authentisches erzählen. Heute empfinde er deshalb eine Verantwortung gegenüber jungen Lesern.
























