Lindsey Vonn (42) ist zurück auf dem roten Teppich – und das auf schwindelerregend hohen Absätzen. Acht Monate nach ihrem folgenschweren Sturz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo zeigte sich die ehemalige Skirennläuferin am Wochenende bei der LACMA Art+Film Gala im Los Angeles County Museum of Art. Für den Abend wählte Lindsey ein langärmeliges, asymmetrisch geschnittenes Kleid von Gucci, das vollständig mit violetten Pailletten verziert war. Ein hoher Beinschlitz, der bereits auf Hüfthöhe begann, sorgte für einen besonderen Blickfang. Abgerundet wurde ihr Outfit durch spitze Horsebit-Pumps des italienischen Luxuslabels. Weiche Wellen im blond gefärbten Haar und Smokey Eyes rundeten ihr Styling ab. Auch die übrige Gästeliste war prominent besetzt: Unter anderem ließen sich Kim Kardashian (46), Kylie Jenner (29), Andrew Garfield (43), Salma Hayek (60), Sofia Vergara (54) und Paris Hilton (45) das Event nicht entgehen.
Bis zu ihrem glamourösen Auftritt hatte Lindsey einen langen und schwierigen Weg hinter sich. Bei den Winterspielen war sie schwer gestürzt. Bereits eine Woche vor Beginn der Olympischen Spiele hatte sie die Diagnose Kreuzbandriss erhalten, sich dennoch für einen Start entschieden. Anschließend musste sie mehrere schmerzhafte Operationen am Bein über sich ergehen lassen und eine intensive physiotherapeutische Behandlung absolvieren. Ihr Red-Carpet-Comeback hatte die Sportlerin bereits bei der Met Gala 2026 in New York gefeiert, die sie zum ersten Mal seit über zehn Jahren besuchte. Damals brauchte sie allerdings noch einen Gehstock, den Designer Thom Browne eigens für sie entworfen hatte. "Es gab viele Momente, in denen ich nicht wusste, wo ich sein oder wie weit ich kommen würde, und diesen Punkt zu erreichen, ist wirklich etwas Besonderes. Deshalb bin ich sehr dankbar", erklärte sie damals gegenüber E! News.
Doch hinter den glamourösen Bildern steckte weiterhin eine belastende Zeit. Noch vor zwei Wochen hatte Lindsey auf Instagram über das Warten auf eine weitere Operation am linken Bein gesprochen. "Der Countdown ist mental schon ein bisschen schwer, um ehrlich zu sein", hatte sie ihren Fans verraten. Bei dem Eingriff sollte das Metall entfernt werden, das ihr nach dem komplizierten Schienbeinbruch eingesetzt worden war. Gleichzeitig war geplant, ihr gerissenes Kreuzband zu reparieren. Die Operation sollte voraussichtlich die letzte in der langen Reihe ihrer Eingriffe sein. Anschließend sollte eine rund neunmonatige Reha folgen. Ob Lindsey danach noch einmal ein sportliches Comeback wagen würde, war damals offen.

























