Yasin Mohamed hatte wohl Dschungel-Vertrag unterschrieben

Yasin Mohamed hatte wohl Dschungel-Vertrag unterschrieben

- Malin Friedrich
Lesezeit: 2 min
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Yasin Mohamed (35) war seinem Einzug ins Dschungelcamp offenbar schon sehr nah. Wie der Realitystar während des Vergewaltigungsprozesses vor dem Amtsgericht München erzählt haben soll, hatte er bereits einen Vertrag für die Show "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" unterschrieben. Das berichtet zumindest Bild. Letztlich kam es jedoch nicht dazu. Nachdem die Vorwürfe gegen ihn von Sophie Imelmann (30) öffentlich geworden waren, wurde die Vereinbarung laut seiner Aussage wohl wieder aufgelöst. In der Folge verlor er offenbar auch weitere Aufträge. Wie das Newsportal berichtet, schilderte der TV-Star vor Gericht, wie abrupt seine Karriere nach Bekanntwerden der Anschuldigungen zum Erliegen kam: "Nachdem ihr Video veröffentlicht wurde, war in 48 Stunden alles weg. Auch der unterschriebene Dschungelcamp-Vertrag wurde gekündigt. Momentan habe ich keinen festen Job."

Hintergrund des Verfahrens ist ein Treffen nach den Dreharbeiten zu Love Island VIP im Jahr 2024. Das Amtsgericht München sah die Tat nun als erwiesen an. Das Gericht verurteilte Yasin wegen Vergewaltigung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wurde. Die Richterin fand dabei deutliche Worte, wie das Blatt zitiert: "Es war kein harmloser Übergriff. Eine Vergewaltigung ist eine Vergewaltigung." Rechtskräftig ist das Urteil allerdings noch nicht. Yasins Verteidigerin Daniela Gabler hat Berufung eingelegt und will weiterhin einen Freispruch erreichen. RTL hat trotzdem bereits Konsequenzen gezogen: Der Sender will nicht mehr mit dem Realitystar zusammenarbeiten. RTL begründete die Entscheidung damit, dass sexualisierte Gewalt und die Verletzung persönlicher Grenzen nicht mit den eigenen Unternehmenswerten vereinbar seien.

Auch Yasin selbst hatte sich nach der Verurteilung öffentlich zu Wort gemeldet. Am Donnerstag nach dem Prozess wandte er sich in seiner Instagram-Story an seine Follower. Dabei machte er deutlich, dass er das Urteil nicht akzeptieren wollte: "Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Wir gehen in Berufung und ich werde weiterhin für meine Unschuld kämpfen!" Weitere Details zum Verfahren hatte der Realitystar in seiner Stellungnahme offengelassen. Auch darüber, wie es ihm nach dem rund neunstündigen Prozess ging, sprach er nicht.

Yasin Mohamed, August 2025
Instagram / yasin__11_
Yasin Mohamed, August 2025
Sophie Imelmann, Schauspielerin
Instagram / sophieimelmann
Sophie Imelmann, Schauspielerin
Yasin Mohamed, Dezember 2025
Instagram / yasin__11_
Yasin Mohamed, Dezember 2025