Politische Ziele durchzusetzen bedeutet meist auch mal, die Ellenbogen einzusetzen und für seine Ideen einzustehen. Anscheinend hat das jedoch Boxweltmeister Vitali Klitschko (38) doch ein wenig zu wörtlich genommen. Der Boxer wurde nämlich vor kurzem im ukrainischen Parlament in eine Rangelei verwickelt.

Inhalt der Debatte war ein neues Anti-Korruptions-Gesetz, das unter anderem den Verkauf von staatlichen Immobilien regeln sollte. Doch anscheinend waren einige Abgeordnete mit dem Ergebnis nicht zufrieden und wurden rabiat – Klitschko selbst soll sogar einen Schlag abbekommen haben. Klitschkos Partei, die in der Politik der Ukraine eine Art Opposition bildet, wirft ihren politischen Gegnern vor, Grundstücke unter Wert zu verkaufen und sie so an Freunde weiterzugeben und Geld unter der Hand einzustreichen.

Klitschkos Parteifreunde und auch der Boxer selbst blockierten daher die Sitzung und machten auf die Sachlage aufmerksam. Doch anstatt sich verbal gegen die Vorwürfe zu äußern, wurde die Gegenseite handgreiflich und ging mit Schlägen auf die Gegner los. Kurz nach den Tumulten wurde die Sitzung natürlich abgebrochen – sie wird allerdings so schnell wie möglich fortgesetzt.

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew
Getty Images
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew
Wladimir und Vitali Klitschko beim Bambi 2017
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Wladimir und Vitali Klitschko beim Bambi 2017


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