Gestern lief die mittlerweile vierte Folge der Real-Life-Doku Rachs Restaurantschule. Highlight der Sendung: Der Hamburger Sterne-Koch Christian Rach (53) unternahm mit seinen zwölf Zöglingen, denen er eine echte Jobperspektive bietet, einen Ausflug aufs Land.

Aber wer hier einen idyllischen Wandertag vermutet, liegt komplett daneben. Der Restauranttester besuchte mit seinen Praktikanten eine Schlachterei. Vor den Augen seiner Nachwuchs-Köche und vor den laufenden Kameras wurde ein Ochse mit einem Bolzenschussgewehr getötet. Beschönigt wurde hier nichts! Die RTL-Zuschauer sowie Rachs Köche bekamen die gesamte Brutalität des Schlachtens live vor Augen geführt. Christian Rach wollte seinen Köchen mit dieser Aktion den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln, vor allem für Fleisch, näher bringen. Er erklärte, dass dies ein wichtiger Punkt in jeder Koch-Ausbildung sei.

Nachdem das Tier getötet wurde, wurde ihm die Kehle aufgeschnitten und es blutete aus - nichts für schwache Nerven! Anschließend zeigte RTL dann noch wie das Tier zerlegt und ihm die Haut abgezogen wurde. Dieser Anblick war für die angehenden Köche und Servicekräfte, aber auch für die gestandenen Ausbilder zu viel. Bei einigen flossen Tränen, andere hingegen mussten das Schlachthaus - ziemlich bleich um die Nase - verlassen.

Verlassen musste auch die 17-jährige Jennifer das Projekt, aber nicht weil der Besuch beim Schlachter für sie zu starker Tobak war, sondern sie in den Augen von Ausbilder Rach zu jung und zu unreif für das Projekt wäre. Er bot ihr jedoch an, sich in einem Jahr wieder bei ihm zu bewerben.

Christian Rach, 2016
Getty Images
Christian Rach, 2016


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