Tod von Baby: Furkan Akkaya verteidigt öffentlichen Umgang
Furkan (25) und Lisa Marie Akkaya (24) stehen vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens. Ihr vier Monate alter Sohn Xavi ist verstorben. Die Nachricht verbreitete sich innerhalb kürzester Zeit wie ein Lauffeuer im Netz, Tausende Follower reagierten mit Bestürzung, Anteilnahme und Fassungslosigkeit. Doch inmitten der Trauerwelle meldeten sich auch kritische Stimmen zu Wort – Menschen, die hinterfragten, weshalb das Paar eine derart private und schmerzhafte Tragödie so zeitnah mit der Öffentlichkeit teilte. Furkan sah sich daraufhin gezwungen, Stellung zu beziehen. In einem emotionalen Statement auf Instagram erklärte er: "Wir befinden uns immer noch im absoluten Schockzustand. Wir stehen nun mal in der Öffentlichkeit und wollten, dass es alle gleichzeitig erfahren." Über die genaue Todesursache des Babys schweigt das Paar bislang.
Furkan machte in seinem Statement deutlich, dass hinter der schnellen Veröffentlichung keine Kalkulation steckt, sondern purer Selbstschutz. Denn die Alternative wäre gewesen, Dutzenden Familienmitgliedern, engen Freunden und unzähligen Wegbegleitern einzeln die schreckliche Wahrheit mitzuteilen – immer und immer wieder dieselben Worte zu finden für etwas, wofür es eigentlich keine Worte gibt. "Der Schmerz, die Geschichte wiederholt zu erzählen, zerreißt uns jedes Mal aufs Neue", schrieb er. Danach wurde Furkan noch deutlicher und beschrieb seine vergeblichen Reanimationsversuche: "Denkt ihr, für mich war es leicht, die Story zu posten, obwohl ich vor ein paar Stunden vergeblich versucht habe, mein Baby zu reanimieren, ihm ins Gesicht zu schauen und zu wissen, dass er es nicht schafft." Der Influencer sprach von einer Wunde, die niemals heilen werde: "Mir wurde ein Teil meines Herzens entrissen und er wird nie wieder zurückkommen."
Was viele Kritiker womöglich nicht bedenken: Wer als Influencer lebt, dessen Alltag ist permanent sichtbar. Jede Freude, jeder Familienmoment wird geteilt – und wenn dann das Schlimmste passiert, lässt sich das Schweigen kaum aufrechterhalten. Sohn Emilio steht im Mittelpunkt vieler Beiträge von Lisa Marie und Furkan, die Nähe zwischen den Brüdern war für Fans regelmäßig sichtbar. Auch private Meilensteine feierten die beiden meist gemeinsam online, oft mit liebevollen Botschaften und Einblicken in ruhige Momente zwischen Windeln, Spaziergängen und kleinen Routinen. Lisa Marie hatte die Community zuvor um Rücksicht gebeten und darum, auf Fragen zu verzichten, weil die Familie Zeit brauche, das Unfassbare zu begreifen.










