Gestern war es endlich so weit: Die neun Acts von Sarah Connor (30), Till Brönner (39) und George Glück (60) traten gegeneinander in der ersten X-Factor-Live Show an. Aber es war nicht nur ein Battle der Kandidaten – auch die Jury kämpfte mit harten Bandagen.

Während George Glück die ganze Sache noch mit Humor nahm, indem er sich eine Mütze aufsetzte, weil Sarah und Till ihm geraten hatten, sich warm anzuziehen, trieb Sarah Connor den Wettstreit auf die Spitze. Immer wieder griff sie ihre Jury-Kollegen an und kritisierte die Acts von George und Till. Widerspruch ließ Sarah nicht gelten – sie suchte sichtlich nach Streit.

Bei Anthony Thet (30) fehlte ihr die Gitarre, Meral Al-Mer (29) war ihr zu unsympathisch, „LaFamille“ sah ihrer Meinung nach aus, wie eine zu alt gewordene Boyband und den männlichen Part von „Urban Candy“ lachte sie aus, weil sie sich an ihrer Sängerin festhalten mussten und nicht tanzen konnten. Als Till dann aber wagte Pino Severino (18) aus ihrer Gruppe zu kritisieren, verteidigte Sarah ihn wie eine Löwenmutter ihr Junges und stellte Tills Kompetenz in Frage. Kritik ließ sie an ihren drei Top-Acts nicht zu.

Zugegeben, Sarahs Streitlaune machte die Beurteilung der Jury dramatischer und der Wettkampf-Gedanke bei X-Factor wurde hervorgehoben. Jedoch nutzte sie auffällig häufig die Gelegenheit ihre Kommentare abzugeben. Interessant wird jetzt die nächste Show: Wird Sarah ihre Kritik an den anderen Kandidaten noch verschärfen? Wird sich die Jury gegenseitig an die Gurgel gehen oder geht es das nächste Mal harmonischer zu? Es bleibt spannend.

X Factor
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Florian Fischer und Sarah Connor in Berlin 2013
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Florian Fischer und Sarah Connor in Berlin 2013


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