

Gefloppter Stephen-King-Film bekommt eine Neuauflage
Der Stephen-King (78)-Film "Der Nebel" aus dem Jahr 2007 erhält ein Remake. Das gab die Branchenzeitung Deadline bekannt. Das Original stammte von Regisseur Frank Darabont (67), der zuvor mit "Die Verurteilten" und "The Green Mile" große Erfolge bei der Verfilmung von King-Werken feiern konnte. "Der Nebel" hingegen floppte an den Kinokassen und wurde auch von Kritikern verrissen. Trotz des enttäuschenden finanziellen Ergebnisses entwickelte sich der Horrorfilm über die Jahre zu einem Kultfilm, der bis heute in Top-Listen auftaucht. Für die Neuverfilmung konnte nun Horror-Spezialist Mike Flanagan gewonnen werden, der sowohl das Drehbuch schreiben als auch Regie führen wird.
Was Darabonts Version bis heute besonders macht, ist das schockierende Ende des Films. Während Stephen in seiner Vorlage offenlässt, was mit den Überlebenden geschieht, entschied sich Darabont für einen drastischen Schluss, der die Zuschauer bis heute nicht loslässt. Der Film, der mit einem Budget von umgerechnet gerade einmal 15 Millionen Euro produziert wurde, erzählt die Geschichte von Menschen, die sich in einem Supermarkt vor einem mysteriösen Nebel verstecken. Genau diese düstere Atmosphäre und emotionale Tiefe soll nun in der Neuverfilmung wieder aufgegriffen werden.
Mike hat in der Vergangenheit bereits mehrfach bewiesen, dass er Stephen Kings Geschichten mit besonderem Gespür adaptieren kann. Zuletzt zeigte er dies mit "The Life of Chuck". Der Filmemacher ist bekannt dafür, dass er selbst in unheimlichen Werken die leisen, emotionalen Momente findet und in den Vordergrund rückt. Diese Herangehensweise macht ihn zu einem idealen Kandidaten für "Der Nebel", der neben dem Horror auch menschliche Abgründe und Verzweiflung thematisiert.







