Halle Berry im Mama-Dilemma: Tochter Nahla verlässt das Nest
Halle Berry (59) steht vor einem emotionalen Wendepunkt in ihrem Leben als Mutter. Die Schauspielerin hat im Podcast "Conan O'Brien Needs A Friend" offen über ihre Gefühle gesprochen, da ihre älteste Tochter Nahla Ariela Aubry (17) bald zum College aufbrechen wird. Nahla, die aus Halles früherer Beziehung mit Gabriel Aubry (49) stammt, macht sich bereit für den nächsten Lebensabschnitt. Auch für die Schauspielerin ist das eine große Umstellung. "Es ist schwer, damit klarzukommen. Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll", gestand Halle dem Moderator. Neben Nahla hat die Darstellerin noch einen zwölfjährigen Sohn namens Maceo-Robert Martinez, den sie mit ihrem Ex-Mann Olivier Martinez (60) großzieht.
Im Gespräch mit Moderator Conan O'Brien (62), der selbst Vater von zwei erwachsenen Kindern ist, beschreibt Halle sehr ehrlich, wie schwer ihr das Loslassen fällt. Ihre Tochter habe inzwischen ihr eigenes Leben, eigene Pläne und Pflichten, erzählte die Darstellerin. "Sie sagt immer: 'Nein danke, Mama'", berichtete Halle über Nahlas Reaktion, wenn sie vorschlägt, gemeinsam zu verreisen. Ihr Sohn Maceo, der noch zur Schule geht, sei da wesentlich offener und begleite sie eher mal. Besonders zu schaffen macht der Oscarpreisträgerin der scheinbar plötzliche Übergang ins Erwachsenenleben: "Nur weil du 18 wirst – einen Tag bist du 17, den nächsten 18, wie viel mehr weißt du wirklich?", fragte sie im Podcast. Sie betonte, dass man als Mutter nie aufhört, sich zu sorgen: "Du bist immer der Elternteil, das geht nicht weg."
Trotz aller Wehmut blickt Halle voller Neugier auf die Zukunft ihrer Kinder. Schon bei einer Gesprächsrunde zu ihrem Film "Never Let Go" hatte sie erklärt, dass sie sich darauf freue zu sehen, wer Nahla und Maceo einmal werden. "Ich kann es kaum erwarten, dass sie erwachsen werden, ihr eigenes Leben führen und ich sehen kann, was aus ihnen wird und was sie tun werden. Und selbst wenn es nicht das ist, was ich für sie will – ich weiß es ja gar nicht. Ich möchte einfach, dass sie sie selbst sind", sagte sie damals und stellte klar, dass sie sich keine konkreten Karrieren oder Lebenswege für die beiden wünscht. Wichtiger sei ihr, dass sie ihren eigenen Weg gehen und eigenständig werden. Die Schauspielerin hofft, ihren Kindern genug Selbstvertrauen und Werkzeuge mitzugeben, um sich draußen in der Welt zu behaupten. "Alles, was sie tun, wird mich stolz machen, solange sie es selbst tun", fasste Halle ihre Haltung zusammen – und machte damit deutlich, wie sehr sie zwischen Abschiedsschmerz und Vorfreude hin- und hergerissen ist.







