Ja, Nirvana ist Geschichte. Aber ein sehr wertvolles Stück Geschichte, wie Fans und auch die Macher einer Ausstellung in Seattle finden:

Neben Nirvana als populärste Band der Grunge-Ära gab es eine Reihe von Bands rund um Seattle, die die 90er Jahre nachhaltig prägten. Mudhoney, Alice in Chains oder die Melvins waren nur drei der bekanntesten Mitbegründer der Szene. Novoselic betont, dass Nirvana zwar im Zentrum der Aufmerksamkeit standen, aber sie trotzdem nur ein Teil einer riesigen Gemeinschaft aus verschiedenen Bands waren.

Am 16. April soll die Dauerausstellung „Nirvana – Punk für die Massen“ eröffnet werden. Zu sehen gibt es eine Vielzahl von seltenen Stücken, zum Beispiel eine Zeichnung, die Sänger Kurt Cobain (†27) auf der High School anfertigte, handgeschriebene Songtexte, die erste Gitarre, die er auf der Bühne zerschmetterte, seinen heißgeliebten gelben Schlabberpullover oder die berühmte Engelsfigur, die bei der ‚In Utero‘-Tour auf der Bühne stand.

„Cobain war ein visionärer Künstler, der Menschen auf der ganzen Welt erreicht hat. Daher ist es toll, dass es bald eine Ausstellung geben wird, die seinen Beitrag zur Musik und Kultur würdigt.“ so Krist Novoselic, der ehemalige Bassist von Nirvana und einstiger Freund von Kurt.

Auch für Musikbegeisterte, die Nirvana nicht so viel abgewinnen können, könnte die Ausstellung also durchaus interessant sein.

Kurt CobainWENN
Kurt Cobain
Kurt Cobain und NirvanaP.B. Rage/Wikipedia
Kurt Cobain und Nirvana
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Kurt Cobain


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