Es ist eine religiöse Schlammschlacht, die sich Kirk Cameron (40) da mit Wissenschaftler Stephen Hawking (69) liefert. Der „Unser lautes Heim“-Star kritisiert die Aussagen des Genies, der Anfang der Woche behauptete, es gebe keinen Himmel – eine Frechheit, wie der Bibelverfechter findet.

Kirk Cameron ist bekannt dafür Kreationist zu sein, das bedeutet, er glaubt an die Entstehung des Menschen, wie sie in der Bibel steht, nicht wie sie der Forscher Charles Darwin in seiner Evolutionstheorie darlegte. Dass der Mensch vom Affen abstammen soll, ist seiner Meinung nach gotteslästerlich und absolut falsch, er verglich Darwin sogar bereits mit Hitler und bezeichnete ihn als Frauenhasser.

Stephen Hawking, einer der klügsten Köpfe der Welt, sagte am Montag gegenüber The Guardian: „Es gibt keinen Himmel oder ein Leben nach dem Tod für abgestürzte Computer; das ist ein Märchen für Menschen, die Angst vor der Dunkelheit haben.“ Das Gehirn arbeite wie ein Computer, das aufhört zu arbeiten, wenn seine einzelnen Komponenten den Geist aufgeben.

Eine Beleidigung für Kirk, der findet, dass Hawking Unrecht hat: „Professor Hawking wird als Genie Großbritanniens bezeichnet und doch glaubt er an die wissenschaftliche Unmöglichkeit, dass aus dem Nichts alles geschaffen wurde und dass sich Leben aus Nicht-Leben entwickelt haben soll. Warum sollte irgendjemand Mr. Hawkings Schriften glauben, wenn er keinen Beweis für seine unwissenschaftlichen Behauptungen hat, dass aus dem Nichts alles entstanden ist?“

Dass er jedoch mit der Bibelgeschichte noch weniger wissenschaftliche Beweise vorzulegen hat, ist Cameron wohl nicht bewusst. Sein fanatischer Glaube an die göttliche Entstehung des Menschen geht soweit, dass er Darwin und seine Evolutionstheorie aus dem Schulunterricht verbannen möchte.

Mit Religion ist eben nicht zu spaßen und auch wenn Hawkings Ansatz logisch klingt, fühlen sich sicher auch viele weniger radikale Christen von dem Gedanken angegriffen.


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