Eigentlich wollte Pastor Alfred Mignon (61) nur helfen. Alleine aus diesem Grund setzte sich der 61-Jährige Anfang Mai auf den Wer wird Millionär-Stuhl und gewann tatsächlich die stolze Summe von 125 000 Euro. Ausgeben wollte der Mann Gottes das Geld jedoch nicht. Eine hochverschuldete Familie sollte eigentlich von diesem „Segen“ profitieren. Doch so einfach ist das leider nicht, denn auch das Finanzamt will von dieser Wohltat ein stolzes Stückchen abhaben.

Wäre alles nach Plan verlaufen, hätte das Geld schnell seinen Weg vom Konto des Pastors auf das der Familie Gröblehner gemacht. „Aber ich kann es nicht weiterleiten. Das Finanzamt hat sich gleich gemeldet, dass 30 Prozent Schenkungssteuer fällig werden. Das wären 33.600 Euro“, so der Pastor gegenüber der Bild. Aufgegeben hat Migon jedoch nicht und kämpft weiterhin für sein Recht zu helfen: „Wir verhandeln immer noch um eine Ausnahmegenehmigung. Solange das nicht geklärt ist, habe ich den Gewinn angelegt.“ Traurig, denn das Geld hätten die Gröblehners ziemlich nötig. 208.000 Euro Schulden hat die Familie zu tragen, da Vater Jürgen – ein professioneller Trompeter - Geld in ein Musik-Projekt investieret, nachdem er nach einer Baby-Pause in seiner alten Band nicht mehr willkommen war.

Einen Gewinn konnte Jürgen trotzdem bereits durch den Auftritt des Pastors für sich verbuchen: „Seit der Jauch (55)-Show kommen doppelt so viele Menschen in unsere Konzerte.“ Bleibt zu hoffen, dass sich auch die Probleme mit dem Finanzamt bald regeln lassen und die Familie zu einem sorgenfreien Alltag übergehen kann.

Moderator Regis Philbin (r.) bei "Who Wants To Be A Millionaire?" 1999
Getty Images
Moderator Regis Philbin (r.) bei "Who Wants To Be A Millionaire?" 1999
Patricia Kelly und ihre Brüder Victor, Angelo und John im Dezember 2019
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Patricia Kelly und ihre Brüder Victor, Angelo und John im Dezember 2019


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