„Arrested Development“-Fans aufgepasst! „Kill the Boss“- Star Jason Bateman (42) höchstpersönlich verkündete via Twitter die frohe Botschaft: „Es ist wahr, wir werden zehn Episoden und einen Film machen. Wir drehen wahrscheinlich alle zusammen im nächsten Sommer, damit wir Anfang 2013 Premiere feiern können. SEHR aufgeregt!“

„Arrested Development“ ist eine Serie, so verrät auch der Vorspann, „über eine wohlhabende Familie, die alles verloren hat, und über einen Sohn, der keine andere Wahl hat, als sie alle zusammenzuhalten.“ In den Jahren 2003 bis 2006 übernahm Jason Bateman die Rolle des Michael Bluth, der, nach der Inhaftierung seines Vaters George (Jeffrey Tambor, 67), in dessen Fußstapfen als Familienoberhaupt und Firmenchef tritt. Dabei muss er sich mit seiner exzentrischen Zwillingsschwester Lindsay (Portia de Rossi, 38), ihrem vermeintlich homosexuellen Ehemann Tobias (David Cross, 47) und deren Tochter Mae (Alia Shawkat, 22) herumschlagen. Hinzu kommen seine Brüder Gob und Buster: Gob (Will Arnett, 41) gibt sich unkonventionell und versucht sich beruflich als Magier, der 30-Jährige Buster (Tony Hale, 41) mimt, dank eines starken Ödipus-Komplexes, den unfreiwilligen Sidekick der trinkenden Mutter Lucille (Jessica Walter, 70), die trotz hoher Schulden ein glamouröses Luxusleben zu führen versucht. Zu guter Letzt ist da noch der Hoffnungsträger der durchgeknallten Familie, Michaels schüchterner Sohn George Michael ("Juno"-Star Michael Cera, 23), der in jederlei Hinsicht ein guter Junge ist, seinem Vater mit Rat und Tat zur Seite steht und seine zuckersüße Liebe zu Cousine Mae verheimlicht.

Zwar äußerten sich Produzenten und der Cast in den letzten vier Jahren immer wieder zu möglichen Filmplänen, Genaueres hielt man allerdings konsequent unter Verschluss. Jetzt aber scheinen sich die Macher von „Arrested Development“, ganz im Gegensatz zur Bedeutung ihres Serientitels „Gehemmte Entwicklung“, richtig ins Zeug zu legen. Angeblich befinde man sich mitten in der Vorproduktion, arbeite am Script und auch zehn neue TV-Folgen sollen Lust auf den Film machen. Serienschöpfer Mitchell Hurwitz (48) berichtete vergangenen Sonntag beim New Yorker-Filmfestival, man wolle, auf vielfachen Wunsch der Fans, jedem Darsteller eine eigene Folge widmen, um die Lücke zwischen Serienende vor fünf Jahren und dem Filmstart zu schließen.

Die Sitcom erhielt exzellente Kritiken und zahlreiche Preise, darunter sechs Emmys. Trotzdem entsprachen die Einschaltquoten nicht der Vorstellung des ausstrahlenden Senders Fox, was zuerst zur Episodenkürzung und dann, nach der dritten Staffel, zur Einstellung führte. Man darf gespannt sein, womit die Serienmacher ihre Fans nach der langen Zeit des Wartens belohnen werden.


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