Marius Müller-Westernhagen (62) bringt nach 21 Jahren ein zweites Live-Album, „Hottentotten-Musik“, auf den Markt. Auch nach über 40 Jahren versucht sich der Musiker immer wieder neu zu erfinden. „Ich liebe es, Leute zu überraschen. Ich denke, das ist der Grund, warum ich für Leute interessant geblieben bin“, erklärt der Musiker gegenüber der Bild. Für ihn sei es einfach wichtig, sich immer weiter zu entwickeln, immer weiter zu lernen und mit immer besseren Leuten zusammen zu spielen, die ihn weiter inspirieren, ihn wachhalten.

Bei dem 62-Jährigen kann von Müdigkeit auch keinerlei Rede sein und daher sei eine „Rock-Rente“ für Westernhagen absolut nicht vorstellbar: „Warum sollte ich aufhören? Es macht gar keinen Sinn! Es gibt noch sehr viele Leute, die sich für mich interessieren, und mir macht es einfach wahnsinnig viel Spaß! Es ist nicht nur so, dass ich es tun will, ich muss es tun.“ Der Deutsch-Rocker ist einer der Musiker, der sich wie kaum ein anderer in der Branche hält und es immer wieder schafft, den Nerv der Zeit zu treffen. So weiß er auch, dass man nicht einfach ein zweieinhalbstündiges Live-Album auf den Markt bringen könne, dafür fehle der heutigen Gesellschaft, den heutigen Hörern, einfach die Geduld und auch er habe diese Geduld nicht mehr. So findet man auf der neuen Platte Klassiker wie „Fertig“ oder „Schweigen ist feige“, andere Hits des Vollblut-Musikers, wie „Sexy“ oder „Freiheit“ sucht man hingegen vergebens. Die Mischung sei gut durchdacht und der Altmeister ist sich sicher, „einfach eine richtig gute Platte“ gemacht zu haben.

Marius Müller-Westernhagen in Erfurt 2005
Getty Images
Marius Müller-Westernhagen in Erfurt 2005
Marius Müller-Westernhagen, Musiker
Johannes Simon/Getty Images
Marius Müller-Westernhagen, Musiker


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