Ihren Song „Jar of Hearts“ veröffentlichte sie vor zwei Jahren, doch bei uns in Deutschland ist sie gerade so hoch eingestiegen wie noch nie zuvor: Christina Perri (25) ist seit letzter Woche, lustigerweise gemeinsam mit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „lovestrong.“, in den deutschen Single-Charts zum ersten Mal in die Top 10 getreten. Zurzeit ruht sie sich auf Platz 5 aus und kann ihren Erfolg, vor allem nach so langer Zeit, gar nicht fassen, wie sie uns im Promiflash-Interview verriet: „Das ist großartig. Es ist schon fast surreal. Es war neun Monate vor meinem Album raus und nun zu wissen, dass dieser kleine Song voll abräumt, ist richtig cool. Es war ein langsamer, aber beständiger Aufstieg, zumindest in Amerika, und das hat es noch mal viel wertvoller werden lassen. Ich hab immer nur gelacht, weil 'Jar of Hearts' so langsam dahinschlenderte und dann waren da so viele andere Songs, die nach oben schossen und gleich wieder abfielen: Bruno Mars (26), Katy Perry (27) und Kesha (24). Ich hab zugesehen, wie einer von denen sieben Singles in den Charts hatte und mein Song kämpfte sich so langsam vor.“

Nach dem Erfolg ihres Hits „A Thousand Years“, der als Titelsong auf dem Breaking Dawn-Abum zu finden war, schleicht sich nun also ein Song an die Chartspitzen, den sie schon vor einiger Zeit geschrieben hat, aber wie sie uns erzählte, wird sie nie müde, diesen zu promoten: „Ich könnte immer über dieses Lied sprechen. Es hat mein Leben verändert. Wenn zum Beispiel Asien in elf Jahren beschließt, es zurückzubringen, und ich wieder von vorne anfange mit der Promo-Tour für 'Jar of Hearts', dann bin ich voll dabei. Ich glaube daran, ich muss mich da nicht in einen bestimmten Charakter hineinversetzen, weil ich das einfach bin.“ Die Message dahinter sei nämlich zeit- und alterslos, „weil es um Stärke geht, denn wann wird das je außer Mode kommen? Gebrochene Herzen wird es immer geben.“

Auch ihr Album promotet sie nun quasi schon zum zweiten Mal, aber ihr wird das nicht langweilig, ganz im Gegenteil. Sie sieht es als Vorteil, sich Zeit lassen zu können und nicht ständig unter dem Druck zu stehen, wieder nachzulegen. Das Album sei eine „Sammlung von Geschichten aus meinem Herzen. Es ist alles, was ich bin, was ich hoffe zu sein und was ich auch für dich hoffe, nachdem du das Album gehört hast.“ In ein bestimmtes Genre sei es aber nicht zu quetschen, da würde sie sich nicht festlegen, wie sie uns gegenüber scherzhaft zugab: „Singer/Songwriter mit einem Hauch Blues, Grid und Pop. Ich hab einfach mein eigenes Genre erfunden.“ Und das stößt ganz offensichtlich auf viele Fans. „Jar of Hearts“ hat sich einen guten Platz in den Charts gesichert, nun kann man nur gespannt darauf warten, wie ihr Album nach der ersten Woche einsteigen wird. Die Zeichen stehen jedenfalls gut.


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