Der Untergang der Titanic dürfte jedem ein Begriff sein und das tragische Schiffsunglück aus der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 zählt bis heute zu den größten Desastern der Seefahrt. Das gefeierte und eigentlich hochmodernisierte Passagierschiff „RMS Titanic“ kollidierte auf seiner Jungfernfahrt mit einem Eisberg und sank infolgedessen südöstlich vor Neufundland. Aufgrund der unzureichenden Ausstattung mit Rettungsbooten und dem grob fahrlässigen Verhalten des unvorbereiteten Besatzungsteams kam es zu einer schrecklichen Katastrophe. Von den über 2200 Passagieren starben etwa 1500 in den eiskalten Fluten des Nordatlantiks.

Der britische Sender ITV1 hat sich im Rahmen des 100. Jahrestages des Unglücks mit der Thematik befasst und in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern ein millionenschweres Projekt produziert. Mit einer vierteiligen Mini-Serie, deren erster Teil am Karfreitag, dem 6. April um 17:30 Uhr auf dem ZDF ausgestrahlt wird, sollen die Geschehnisse der kalten April-Nacht beleuchtet werden. Das teure Kostümdrama will die Jungfernfahrt und die an Bord befindlichen Persönlichkeiten, die aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten stammen, aus verschiedenen Perspektiven beobachten und eine Geschichte erzählen, die sowohl fiktionale als auch historische Elemente miteinander verknüpft. Wie serienjunkies.de berichtet, lag es im Ermessen der Filmemacher rund um den Oscar-prämierten Drehbuchautor Julian Fellowes (62) (Gosford Park, 2001), einen Film zu erschaffen, der im Gegensatz zu James Camerons (57) legendärem Spielfilmdrama aus dem Jahr 1997 die Figuren und nicht etwa die ausgeklügelten Spezialeffekte ins Zentrum der Verfilmung rückt.

Wir sind gespannt auf diese Fassung der tragischen Geschichte, die übrigens zeitgleich mit Camerons Re-Release von Titanic im 3D-Format veröffentlicht wird. 2012 wird das Titanic-Jahr!


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