Rachel Zegler spricht Klartext zu "Schneewittchen"-Drama
Rachel Zegler (24) hat sich erstmals ausführlich zu den massiven Anfeindungen geäußert, die sie nach ihrer Besetzung als Schneewittchen in Disneys jüngster Realverfilmung erfahren musste. In einem Interview mit Harper's Bazaar UK bezeichnete die 24-Jährige die Zeit als "wirklich verwirrend", nachdem sie sowohl für ihre Rolle in Steven Spielbergs (79) "West Side Story" als auch für "Schneewittchen" angefeindet worden war. Die Schauspielerin berichtete, dass sie für die Rolle der María in "West Side Story" als nicht lateinamerikanisch genug kritisiert wurde, während sie für Schneewittchen als zu lateinamerikanisch gebrandmarkt wurde. "Es war eine wirklich verwirrende Zeit, in meinen frühen Zwanzigern zu sein und das zu hören", erklärte Rachel gegenüber dem Magazin.
Die Schauspielerin mit kolumbianisch-polnischen Wurzeln offenbarte, dass sie nicht nur Online-Hass, sondern auch Bedrohungen ihrer Sicherheit erhalten habe. "Wenn ich in der Lage gewesen wäre vorherzusagen, was alles auf mich zukommen würde, die Bedrohungen meiner Sicherheit, hätte ich mein Handy einfach in den Ozean geworfen. Ich denke, jede vernünftige Person hätte das getan", sagte sie. Trotz der Anfeindungen betonte Rachel: "Wenn du zwei Dinge bist, bist du gleichzeitig nichts, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Aber ich weigere mich, mich für den Komfort von irgendjemandem anzupassen." Die "Schneewittchen"-Neuverfilmung entwickelte sich nach ihrem Kinostart im Jahr 2025 zu einem Flop an den Kinokassen und war von Kontroversen begleitet worden.
Rachel, die durch ihre Rolle in "West Side Story" zum Star wurde, erklärte im Interview auch, wie wichtig Therapie für ihre mentale Gesundheit geworden sei, seitdem sie in den Superstar-Status katapultiert wurde. "Ich sehne mich nach einer Zeit, in der es nicht tabu ist, darüber zu sprechen und es auf eine Weise zu erkunden, die universell und zugänglich ist. Jeder verdient es zu verstehen, was in seinem eigenen Kopf und Herzen vor sich geht", so die Schauspielerin. Sie sei stolz auf ihr kolumbianisches Erbe aufgewachsen, habe das Essen gegessen, die Kleider getragen und den Kaffee getrunken, der so wesentlich für ihre Identität als Kind und Erwachsene sei.










