Es ist ein tragisches Ende für ein kleines Hauskaninchen, dem die fragwürdige Zukunft als Tierpark-Attraktion bevorstand. Erst vor drei Wochen kam der drollige Mümmelmann in Limbach-Oberfrohna bei Chemnitz zur Welt und seine Pfleger staunten nicht schlecht, als er zum ersten Mal verschlafen durch das Stroh in seinem Ställchen kroch: Ihm fehlten tatsächlich die charakteristischen Ohren!

Schnell war er da, der Gedanke an den beliebten Film „Keinohrhasen“, und „Til“, in Anlehnung an Regisseur Til Schweiger (48), sollte mit seiner „Besonderheit“ die schaulustigen Tierfans in den Park locken und in wenigen Tagen auf den prominenten Namen getauft werden. Wie der Focusberichtet, geschah jetzt das traurige Unglück, wenige Tage bevor Til der Öffentlichkeit leibhaftig präsentiert werden sollte. Ein Kameramann, der angereist war, um einen Beitrag über den ohrlosen Hoppel aus dem Sachsener Tierpark zu drehen, trampelte das das Kaninchen beim Rückwärtsgehen zu Tode. „Wir sind alle geschockt und können es kaum fassen“, trauert Tierparkleiter Uwe Dempewolf, der weiter berichtet, der kleine Hase sei in kürzester Zeit zum absoluten Pflegerliebling geworden. Umso größer der schmerzliche Verlust. Der Kameramann bedaure sein ungeschicktes Verhalten, er sei wohl selbst am meisten geschockt und betroffen gewesen, so Dempewolf.

Der Leichnam des Tieres komme nun erst einmal in die Gefriertruhe, man überlege, das etwas andere Kaninchen zu präparieren, damit der erstaunliche Anblick, der wohl durch einen Gen-Defekt verursacht worden ist, der Nachwelt nicht vorenthalten bleibt. Egal, ob mit oder ohne Ohren, ob Attraktion oder nicht - es ist ein trauriges Ende für ein viel zu kurzes Kaninchenleben.

WENN
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