Skandal-Audio: Plante Rebel Wilsons PR-Team Schmutzkampagne?
Rebel Wilson (46) steckt erneut mitten in einem handfesten Skandal rund um ihr Regiedebüt "The Deb". Ein Audiomitschnitt, der dem Branchenmagazin The Hollywood Reporter vorliegen soll, sorgt nun für explosive neue Vorwürfe. In der Aufnahme ist angeblich zu hören, wie das Krisen-PR-Team der Schauspielerin Strategien für eine gezielte Schmutzkampagne gegen Produzentin Amanda Ghost bespricht. Demnach sollen anonyme Websites und Social-Media-Aktionen aufgebaut werden, um Amanda als "Madame" hinzustellen, die Sexarbeiterinnen für Milliardär Len Blavatnik beschafft, dessen Firma den Film finanziert hat. In dem Mitschnitt soll unter anderem PR-Berater Jed Wallace zu hören sein, der die vermeintliche Kampagne im Detail erläutert.
The Hollywood Reporter zitiert Jed unter anderem mit folgenden Worten: "Wir können nicht einfach machen, oh, sie ist blöd, sie ist schlecht." Weiterhin soll er gefordert haben: "Es muss richtig, richtig heftig sein" und "mit etwas wirklich Schwerwiegendem verbunden" werden. Dabei entstand die Idee, die Produzentin als Frau hinzustellen, die Sexarbeiterinnen beschafft. Amandas Anwältin Camille Vasquez reagierte bei Entertainment Tonight scharf: "Rebel Wilson hat wiederholt jede Beteiligung an der Erstellung der Schmäh-Webseiten bestritten. Nicht nur im Fernsehen, sondern auch in ihrer eidesstattlichen Aussage." Weiter sagte die Juristin: "Wir hatten jedoch lange den Verdacht, dass sie nicht nur zu den böswilligen Seiten beigetragen hat, sondern die treibende Kraft dahinter war." Die Anwältin betonte: "Die Beweise, die wir dem Gericht in Kalifornien vorgelegt haben, stützen diese Schlussfolgerung."
Die Kontroverse um "The Deb" dauert bereits seit über einem Jahr an und hat zu mehreren Verzögerungen der Veröffentlichung geführt. Rebel selbst behauptet, dass Beteiligte an ihrem Film daran arbeiten würden, sowohl sie selbst als auch das Projekt zu sabotieren. Ein Gericht in Los Angeles hatte kürzlich jedoch die meisten von Rebel erhobenen Klagen abgewiesen und Amanda grünes Licht gegeben, Nachforschungen zu den angeblichen Schmutz-Webseiten anzustellen. Die Musikkomödie über Jugendliche in Australien, die an einem Debütantinnenball teilnehmen, sollte ursprünglich bereits im Januar in Australien Premiere feiern, wurde jedoch auf April verschoben. Die juristischen Auseinandersetzungen zwischen der Schauspielerin und den Produzenten erschweren nach wie vor die geplante Veröffentlichung des Films. Ob es im April endlich so weit sein wird, bleibt angesichts der neuen Entwicklungen fraglich.








