Der Hype um den diesjährigen Eurovision Song Contest fiel schon im Vorfeld wesentlich geringer aus, als noch im vergangenen, und vor allem als im vorvergangenen Jahr. Denn Lena Meyer-Landrut (21) erwies sich 2010 als wahrer Zuschauer-Magnet und natürlich auch die Show im eigenen Land 2011 wurde zum absoluten Highlight im TV - heimste sogar einige Preise ein.

In diesem Jahr allerdings war die Stimmung deutlich weniger euphorisch und schon die Quoten von „Unser Star für Baku“ grenzten an ein Desaster. Ganz so dramatisch erging es dem Finale vom Eurovision Song Contest am gestrigen Abend aber dann nicht. Trotzdem musste die Show einige Zuschauerverluste hinnehmen. Stolze fünf Millionen Menschen weniger als noch 2011 schalteten die Sendung, die ab 21 Uhr live in der ARD übertragen wurde, ein. 8,29 Millionen Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 36,6 Prozent, sahen insgesamt die Sendung. Bei den 14- bis 49-Jährigen verfolgten 4,11 Millionen das Spektakel aus Baku.

Wie zu erwarten, wollten die Zuschauer vor allem den Auftritt von Roman Lob (21), sehen, der nach aserbaidschanischer Zeit erst um 1:30 Uhr nachts auf der Bühne stand. Hierzulande war es immerhin schon nach 22:30 Uhr, als Roman als 20. Kandidat ins Rennen ging. Außerdem wurde vor allem zur Punktevergabe der einzelnen Länder fleißig eingeschaltet – nicht verwunderlich, ist dies doch mit das Spannendste an der ganzen Show.

Die Euphorie, die seit 2010 in Deutschland im Bezug auf den ESC vorherrschte, wird nun mit Sicherheit an das Gewinner- und somit neue Gastgeberland Schweden weitergereicht – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Loreen (28) brachte mit „Euphoria“ definitiv Überschwänglichkeit und Freude nach Baku und ganz Europa.

Carl-Johan Söder
Thomas Hanses (EBU)
Lena Meyer-LandrutPromiflash
Lena Meyer-Landrut


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