Die deutsche Nationalmannschaft konnte am gestrigen Abend einmal mehr unter Beweis stellen, dass sie bei dieser EM definitiv nicht zu unterschätzen sind. Mit ihrem 2:1-Sieg gegen Dänemark zogen sie als Gruppensieger ins Viertelfinale und verzückten mit dieser erfolgreichen Vorrunde ihre Fans. Doch die Freude der Mannschaft dürfte derzeit etwas getrübt sein, denn eine weniger schöne Meldung machte nun die Runde.

Über einen gefälschten Twitter-Account wurde Mesut Özil (23) mit rassistischen Äußerungen im Internet schwer beschimpft und beleidigt. Im Namen der Piratenpartei, @PiratenOnline, wurden über 3000 Einträge verfasst, die allesamt gegen seine türkischen Wurzeln schossen. Der in Gelsenkirchen geborene Fußball-Star setzte sich gegen diese niveaulosen Äußerungen sofort zu Wehr, wie der Kölner Express berichtet. So wurde nach Rücksprache mit Özils Vater Strafanzeige erstattet. „Nach unserer Auffassung darf man so etwas nicht einfach stehen lassen. Wir wollen, dass der oder die Täter ermittelt werden. Schließlich soll so etwas nicht zur Nachahmung anregen.“

Auch die Piratenpartei äußerte sich umgehen zu dem Fake-Profil, das sofort gesperrt wurde, und stellte klar, dass sie mit solchen Aussagen nichts zu tun haben will. Die Vorsitzende twitterte prompt: „Was für eine rassistische Kacksch**ße ist @PiratenOnline denn bitte o.O.?“

Dieser Meinung können wir uns nur anschließen und hoffen, dass derartig sinnentleerte Beleidigungen bald der Vergangenheit angehören.

Mesut Özil beim Premier-League-Spiel Arsenal gegen Everton am 3. Februar 2018Michael Regan / Getty Images
Mesut Özil beim Premier-League-Spiel Arsenal gegen Everton am 3. Februar 2018
Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Trikot-VorstellungOdd Andersen/AFP/Getty Images
Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der Trikot-Vorstellung


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