Sein Plan für den gestrigen Abend ging auf: Joachim Löw (52) hat offenbar ein perfektes Gespür dafür, welche Spieler er zu den EM-Begegnungen auf den Platz schickt. Und genau das behält er jedoch gerne für sich. Denn wüsste der Gegner, was Jogi plant, wäre es ja ein Leichtes, entsprechend darauf zu reagieren.

Leider ist es nun aber eben doch passiert, denn vor dem Viertelfinale gegen Griechenland ist Jogis Aufstellung an die Presse durchgesickert. Eine Sache, die eigentlich nicht vorkommen darf, weshalb der Bundestrainer a) „not amused“ ist und b) jetzt den Schuldigen sucht. Spekuliert wird über einen Informanten aus den eigenen Reihen, wie DerWesten.de berichtet. Offenbar erzählten die Spieler ihren Beratern telefonisch, die in der Mannschaftssitzung festgelegte Aufstellung. So sind die Informationen eventuell über Dritte zu den Medien durchgedrungen. „Das gefällt mir nicht“, so Löw dazu. „Ich habe das schon mit den Spielern thematisiert. Sie geben die Aufstellung nicht direkt heraus. Das sind andere Kanäle. Wir werden sie noch herausfinden.“ Der Trainer der Griechen Fernando Santos (57) reagierte auch schon auf die Schlagzeilen, machte jedoch deutlich, dass das Durchsickern von Jogis Elf keinerlei Einfluss auf das Spiel gehabt hätte.

Zumindest gestern konnten die Deutschen nach dem 4:2-Sieg feiern. Trotzdem ist ein Maulwurf in den eigenen Reihen natürlich nichts, was förderlich ist und so wird Joachim Löw jetzt höchstpersönlich auf die Suche nach ihm gehen.

Joachim LöwSteffen Knesebeck/WENN.com
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Joachim LöwAnita Bugge/WENN.com
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