Skandal im Louvre: Ex-Prinz Andrews Polizeifoto hing dort
Im Pariser Louvre hat es einen ganz besonderen Überraschungsgast gegeben: Ein Foto von Andrew Mountbatten Windsor (66) ist plötzlich zwischen den Meisterwerken des Museums aufgetaucht. Zu sehen war die mittlerweile berühmt gewordene Aufnahme, die den früheren Duke of York nach seiner Festnahme am 19. Februar im Auto zeigt – mit geweiteten Augen, zurückgelehnt auf dem Rücksitz. Hinter der Aktion steckt die milliardärskritische Gruppe Everyone Hates Elon, die das Bild laut einem jetzt veröffentlichten Instagram-Clip heimlich in das Museum schmuggelte, an der Wand platzierte und damit einen viralen Coup landete.
Die Aktivisten hatten das Foto des Royals zuvor rahmen lassen und inklusive Wandlabel präsentiert – ganz so, als handle es sich um ein offizielles Ausstellungsstück, so das OK! Magazine. Neben dem Bild war der Satz zu lesen: "Jetzt schwitzt er. 2026". Mit diesem Seitenhieb spielten die Organisatoren auf Andrews legendäres Interview mit Emily Maitlis in der BBC-Sendung "Newsnight" an, in dem er 2019 erklärt hatte, er könne wegen einer angeblichen medizinischen Erkrankung nicht schwitzen, als er zu seiner Verbindung mit dem inzwischen verstorbenen Jeffrey Epstein (†66) und zu den Vorwürfen von Virginia Giuffre (†41) befragt wurde. "Sie sagen: 'Hängt es im Louvre auf.' Also haben wir es gemacht", kommentierte die Gruppe in dem Instagram-Video. Nach rund 15 Minuten griff das Aufsichtspersonal des Museums ein und entfernte das Foto wieder von der Wand, wie der Clip ebenfalls zeigt. In den sozialen Netzwerken feierten zahlreiche Nutzer die Aktion und kommentierten sie mit Sprüchen wie "Jetzt ist das Kunst" oder Anspielungen auf die französische Geschichte, in der so mancher Royal die Guillotine sah.
"Wir wollten dem ehemaligen Prinz Andrew zeigen, wie die Welt sich an ihn erinnern wird, indem wir dieses ikonische Festnahmefoto im Louvre aufgehängt haben. Hoffen wir, dass dies nur der Anfang ist. Gerechtigkeit für alle Epstein-Überlebenden", so die Aktivisten. Die jüngsten Entwicklungen reihen sich in eine ganze Serie von Schlagzeilen um den Royal ein. Andrews Name fällt seit Jahren im Zusammenhang mit den Epstein-Unterlagen, sein Image hat darunter deutlich gelitten. Inzwischen ist er kein offizielles Mitglied der Royal Family im Arbeitssinn mehr, musste seinen langjährigen Wohnsitz Royal Lodge verlassen und steht in der britischen Thronfolge zwar noch an achter Stelle, soll nach Forderungen aus dem Parlament aber vollständig aus der Liste gestrichen werden.






