Wie heißt es so schön? Geld regiert die Welt! Dass das zumindest auf das TV-Geschäft zutrifft, weiß auch Harald Schmidt (54). Eine Sendung steht und fällt immer mit ihren Quoten, deshalb wurde auch die Late-Night-Show des Entertainers kurzerhand abgesetzt. Für alle seine Fans gab es jedoch vor Kurzem die freudige Botschaft, dass es für ihn einen Neustart beim Abonnementsender Sky geben wird.

Bevor er im Herbst über die Bildschirme flimmert, machte er in einem Interview mit der Zeitschrift TV Movie Digital einige Aussagen, die seine alten Arbeitgeber sicherlich nicht allzu gerne hören. „Bei beiden Spartensendern hatte ich eine tolle Zeit. Bei beiden bin ich stilvoll verabschiedet worden - mit einem schicken Abendessen bei der ARD, mit einer Kiste erlesenen Weins bei Sat.1“, witzelte er und offenbarte einen der Gründe, weshalb er sich für den neuen Arbeitgeber entschieden hat. „Ich brauche keine Ideen, ich brauche Geld“, so seine Aussage. Zudem gab er zu, dass er Kritik nicht allzu gerne hört. „Wenn wir um 18 Uhr die Show aufzeichnen, lautet ab 17.30 Uhr die Devise: alles genial! Auch hinterher will ich nur hören: Das war der Hammer“, erklärte Schmidt.

Wenn er doch so großartig ist, wieso geriet er dann ins Quotentief? Dafür hatte der wortgewandte TV-Mann auch eine Erklärung parat: „Ich steh ja in der Tradition von Shakespeare und Napoleon - da weiß man einfach, dass erst spätere Jahrhunderte die eigentliche Größe erkennen werden und in dieser sympathischen Mischung aus Ignoranz und Größenwahn segel ich durch die Jahrhunderte.“ Selbstbewusstsein hat er allemal, der gute Herr Schmidt, wobei die ein oder andere Äußerung sicherlich auch mit einem Augenzwickern zu sehen ist.

Moderator Harald Schmidt
Getty Images
Moderator Harald Schmidt
Harald Schmidt, Schauspieler
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Harald Schmidt, Schauspieler


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