Peter Zwegat (62) hat ja bekanntlich schon in so manch verzwicktem Fall wahre Wunder bewirkt, um die Schuldner selbst aus der größten Misere zu ziehen. Doch bei all den Erfolgen müssen sich die Leute, die sich an den Finanzexperten wenden, einer Sache bewusst sein: Sie sind nicht bei „Wünsch dir was“. Sabine steckt 128.150 Euro in den Miesen, als sie Herrn Zwegat ruft, und das, obwohl sie vor acht Jahren ein schuldenfreies Haus von ihrem Vater geschenkt bekam und sogar ihr Ex-Mann und ihre Kinder sie finanziell unterstützen. Nachdem ihr 400-Euro-Job wegfiel, ging für sie laut eigener Aussage die Abwärtsspirale los. Um die Löcher in der Kasse zu stopfen, nahm sie eine Hypothek auf das Eigenheim auf, und schlug sich auf Pump mit Kreditkarten durch.

Wieso sucht sie sich nicht einen neuen Nebenjob, so die berechtigte Frage. Die verwundernde Antwort der Schuldnerin: „Ich hab keinen Bock mehr, ich mag nicht mehr suchen, ich will nicht mehr kämpfen, ich bin kurz davor aufzugeben.“ Zewagt selbst ist davon mehr als verdutzt: „Irgendwie müsste ich zaubern können und keiner dürfte es merken. Sie hat ja eine Ausrede für alles und ich hab immer wieder den Eindruck, dass sie gegen mich arbeitet, als mit mir zusammen“, so sein erstes Fazit. Ihrem Vater gegenüber, der nebenan wohnt, verlor sie nie ein Sterbenswörtchen über ihre Notlage aus Scham über das Herunterwirtschaften ihres Geburtshauses. „Im besten Fall kriegt er einen Herzinfarkt“, äußerte sie, und das nur, damit er nie von all dem erfährt. Der beste Weg wäre der Verkauf des Hauses, doch Sabine stellte sich quer und wollte unter keinen Umständen ausziehen. „Frau S. ist an einer realistischen Lösung nicht interessiert und insofern, zaubern kann ich leider nicht“, äußerte er.

Als ihr Auto für den Verkauf geschätzt werden soll, mangelt es abermals an Kooperation, denn sie hat sich kurzfristig gegen den Verkauf entschieden, weil sie glaubt, es sei nicht nötig, schließlich habe sie ja einen neuen Job. „Ein Licht am Ende des Tunnels ist der entgegenkommende Zug“, stellt Zwegat trocken fest. Dann passiert nach fünf Monaten das Unfassbare: Frau S. hält die Hilfe von Zwegat nicht mehr für nötig und will es alleine schaffen. „Es hat geklickt. Ich mache das, was ich für richtig halte, wenn es falsch ist, okay“, so ihre Erklärung. Ernüchterung beim Finanzhelfer. „Sie hat sich entschlossen, ihre Angelegenheiten ausschließlich selbst zu bearbeiten. Das ist ihr gutes Recht, es hat ja seinen Grund, warum sie da steht, wo sie steht. Ja, da muss sie gucken, wie sie alleine klarkommt.“

Peter ZwegatRTL
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