In der heutigen Sendung „Christopher Posch – Ich kämpfe für ihr Recht!“ bekam Rechtsanwalt Christopher Posch (36) es mal wieder mit einem besonders dreisten Fall zu tun, denn Familie Voigt wurde bei einem Autokauf weitere sieben Autokredite untergeschoben, von denen sie gar nichts wusste! Erst als die Bank sich beim Ehepaar Patrick und Nadine Voigt, sowie deren Schwester Susann meldete und insgesamt 212.000 Euro Schulden einforderte, merkten die drei, dass sie einem betrügerischen System aufgesessen sind.

Aus Angst, ihr Eigenheim zu verlieren und Privatinsolvenz anmelden zu müssen, wandten sie sich an Posch, der sich mit so einem komplexen Autohändler-Fall auch noch nie auseinandersetzen musste. Denn je tiefer er bohrte, desto mehr Betrugs-Fälle wurden bekannt. Die Familie hatte dem Autohändler aus Thüringen nämlich blind vertraut und Verträge - ohne sie vorher genauer durchzulesen - unterschrieben. Zum Glück meldete sich im Verlauf der Ermittlungen ein ehemaliger Mitarbeiter, der als Insider und Zeuge aussagen und die dubiosen Machenschaften aufdecken konnte. Zusammen mit ihm zog Posch vor Gericht, denn nun galt es noch, die Banken davon zu überzeugen, dass seine Mandanten nicht wussten, was sie da eigentlich unterschrieben hatten.

Doch letztendlich gelang dem Rechtsanwalt ein „Monte-Carlo“-Vergleich: Familie Voigt hat keine Schulden mehr, muss eine gewisse Summe an die Banken zahlen, bekommt im Gegenzug aber die sieben unwillentlich finanzierten Autos ausgehändigt, die sie dann selbst weiter verkaufen können. Ein voller Erfolg also, den Posch mal wieder verbuchen kann. Um den dubiosen Autohändler kümmert sich derweil die Staatsanwaltschaft.

RTL/Guido Engels
RTL/Stefan Gregorowius
Christopher PoschRTL
Christopher Posch


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de