Bei Rechtsanwalt Christopher Posch (36) ging es gestern wieder einmal ganz schön zur Sache. Der Fall: Zwei große Michael Wendler (40)-Fans – Mama Sylvia und Tochter Nadine – hatten eine tolle Geschäftsidee. Auf Mallorca wollten die beiden Schlager-Junkies ein „Michael Wendler Fancafé“ eröffnen und damit ihren großen Traum verwirklichen. Doch der sollte sich schon bald als Alptraum entpuppen.

Da Sylvia und Nadine auch den Namen des Schlagerstars verwenden wollten, wurde mit dem passionierten Brusthaarträger Wendler ein Vorvertrag geschlossen. Nachdem eine Vorauszahlung von 100.000 Euro gemacht und auch eine erste Rate in Höhe von 39.270 Euro an Wendler gezahlt wurde, nahm das Elend seinen Lauf. Sylvia und Nadine durften den Namen „Michael Wendler“ auf einmal nicht mehr benutzen, ebenso wurde ihnen der Verkauf von Fan-Artikeln in ihrem Café untersagt. Der Schlagerstar besäße die Nutzungsrechte an seinem Namen für Merchandising-Artikel gar nicht, außerdem sei dies auch nie Gegenstand des Vorvertrages gewesen, den er mit dem Mutter-und-Tochter-Gespann abgeschlossen hatte. Verständlicherweise fühlten sich die beiden von Wendler hintergangen und forderten ihr Geld zurück. Posch nahm sich der Sache an, reichte Klage ein und gewann! Das Gericht befand den Vorvertrag als ungültig und Sylvia und Nadine bekommen nun ihr Geld zurück. Also hat Posch sein Ziel wieder einmal erreicht, doch ein bitterer Beigeschmack bleibt. Auch bei Wendlers Kollegen.

So zeigte sich der König von Mallorca, Jürgen Drews (67), regelrecht schockiert über das Verhalten seines Kollegen. „Das geht gar nicht. Das kannst du dir in dem Business nicht erlauben!“, urteilte das Schlager-Urgestein.

Christopher Posch beim RTL-Spendenmarathon 2016
Getty Images
Christopher Posch beim RTL-Spendenmarathon 2016
Michael Wendler und Isabel Edvardsson bei "Let's Dance" 2016
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Michael Wendler und Isabel Edvardsson bei "Let's Dance" 2016


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