Christopher Posch (36) musste sich heute wieder einem ziemlich brisanten Fall zuwenden, bei dem es erneut um einen Prominenten geht. Hatte er in der Vergangenheit schon mehrfach mit Schlager-Star Michael Wendler (40) zu tun, musste er sich nun sogar mit einem Hollywood-Star „anlegen“. Dieses Mal hatte es der Anwalt nämlich indirekt mit Lady GaGa (26) zu tun.

Aber einmal von vorne: Bei diversen Radio-Stationen werden Tag ein Tag aus Verlosungen angepriesen, manche versprechen Geld- andere Sachpreise. Durch die Aktionen versuchen die Sender natürlich, ihre Hörer noch stärker an sich zu binden. Und natürlich vertrauen die Musik-Fans auch darauf, dass die Versprechungen eingehalten werden. Doch leider ist dem nicht immer so, wie nun eine junge Hobby-DJane feststellen musste.

Laura K. hatte bei einem Radiosender an einem musikalischen Gewinnspiel teilgenommen. Bei diesem gab es erstens ein Treffen mit Lady GaGa persönlich und zweitens eine Songveröffentlichung auf einer ihrer nächsten Singles zu gewinnen. Dafür mussten die Teilnehmer einen eigenen Remix zu GaGas Song „Paparazzi“ erstellen und diesen beim Sender einreichen. Monatelang bastelte Laura an dem Remix, steckte all ihre Energie in das Projekt und sandte es schließlich ein. Damit war sie eine von 1.500 Bewerbern weltweit, die darauf hofften, auserwählt zu werden. Und tatsächlich, Laura gelang das Unfassbare, der Sender rief sie an und informierte sie mit den Worten: Lady GaGa hat uns ein Fax geschickt. Sie hat sich entschieden - für deinen Remix!“ darüber, dass sie gewonnen hat. Die Freude war bei ihr natürlich groß, denn immerhin hatte der Popstar höchstpersönlich zusammen mit ihrem Management den Mix ausgesucht.

Zunächst sah dann auch alles so aus, als würde es in geregelten Bahnen weiterlaufen. Das Treffen mit der Sängerin kam in Berlin zustande und wurde live im Radio übertragen. Dabei versicherte der „Born this Way“-Star noch einmal, wie begeistert sie von dem Lied war. Doch dann die Enttäuschung: Auf der nächsten Single war Lauras „Paparazzi“-Mix nicht zu finden. Dabei hatte die Hobby-DJane zuvor sogar einen Vertrag bei Lady GaGas Plattenfirma unterzeichnet. Kann da alles mit rechten Dingen zu gehen? Posch machte sich auf den Weg, um das zu klären. Erst einmal musste er leider feststellen, dass der Vertrag nicht unbedingt zu Gunsten seiner Mandantin ausgelegt war. Sie trat darin zwar alle Song-Rechte ab, bekam im Gegenzug aber weder Geld noch eine feste Zusage auf eine Veröffentlichung. Ein schwieriger Fall. Somit versuchte der Anwalt zunächst, einen Deal mit dem Radiosender herauszuschlagen – mit Erfolg!

Bei seinen Verhandlungen mit dem Musik-Chef des Senders konnte er zwar keine nachträgliche Veröffentlichung des Remixes erwirken, dafür aber einen Auftritt der DJane auf einer der großen Partys der Radio-Station, auf der sich teilweise über 2.000 Menschen – darunter auch zahlreiche Prominente und Musikbranchen-Kenner – tummeln. Damit war Laura letztlich durchaus zufrieden, denn ihr ging es vor allem darum, sich und ihre Musik einem breiten Publikum zu präsentieren.

Christopher Posch beim RTL-Spendenmarathon 2016
Getty Images
Christopher Posch beim RTL-Spendenmarathon 2016
Christian Carino und Lady Gaga beim "ELLE's 25th Annual Women Award" in Los Angeles
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Christian Carino und Lady Gaga beim "ELLE's 25th Annual Women Award" in Los Angeles


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