Erst vor wenigen Wochen hat der italienische Schlagerbarde und Kultmusiker Albano Carrisi (69), der in den Siebzigerjahren als Al Bano mit seiner Ex-Frau Romina Power (61) zum Superstar ("Felicità") wurde, einen Antrag eingereicht, um seine vermisste Tochter für tot erklären zu lassen. Ylenia ist seit 19 Jahren spurlos verschwunden und der trauernde Vater möchte seiner Tochter den Frieden schenken - er glaubt, sie habe im Drogenrausch Selbstmord begangen.

"Natürlich ist das die allerletzte Sache, die ein Vater in seinem Leben tun will. Aber so schwierig es auch war, ich musste es tun. Der Akt, meine Tochter für tot erklären zu lassen, löst in mir eine Flamme verzweifelten Schmerzes aus. Eine gerichtliche Urkunde wird niemals das verändern, was ich in meinem Herzen spüre", äußerte der Musiker gegenüber die aktuelle. Das Medienspektakel um seine Tochter mache ihn fertig, berichtet er: "Das Drama, das Romina und ich täglich durchmachen, kann sich keiner vorstellen. Ich kann die Neugier der anderen verstehen, aber in erster Linie respektiere ich meinen eigenen Schmerz."

Offenbar weiß der 70-Jährige dennoch, wie er die "Neugier der anderen" weiterhin am Leben erhält, denn der Drogenvorwurf bezieht sich nicht nur auf seine Tochter, sondern auch auf seine ehemalige Ehefrau. Im Vorfeld hatte er Romina Power vorgeworfen, gemeinsam mit ihrer 23-jährigen Tochter Drogen konsumiert zu haben. Eines Tages sei Ylenia zu ihm gekommen und habe sich über eine bestandene Prüfung gefreut: "Als ich sie beglückwünschen wollte, sagte sie zu mir, sie sei deshalb so gut in Form gewesen, weil sie Drogen genommen habe. Sie empfahl mir, auch Drogen zu nehmen, damit ich mich besser fühle. Aber ich lehne Rauschgift generell ab." Ablehnend wird sich im Gegenzug wohl auch Romina Power. Ein Statement zu den erschütternden Vorwürfen ihres Ex-Gattens gibt es bislang noch nicht.

ActionPress/OLYCOM S.P.A.
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