An der Seite von Romy Schneider (†43) spielte sich Mime Karlheinz Böhm (84) in allen drei Teilen der monumentalen Sissi-Verfilmung in die Herzen der Zuschauer und unterhielt seine Fans in über 40 Werken. Als Kaiser Franz Joseph ist der inzwischen 84-Jährige wohl jedem Filmfan bekannt. Der Schauspieler, der seit den Vierzigerjahren vor der Kamera stand, zuletzt im Animationsfilm "Oben" als Synchronsprecher wirkte und sich zeitlebens in der Afrika-Hilfe engagiert, ist nun schwer krank, bestätigt dessen 52-jähriger Sohn Michael gegenüber der Passauer Neuen Presse.

Damit wendet er sich offenbar gegen das Vorhaben der vierten Ehefrau seines Vaters Almaz (48), die Karlheinz Böhm (84) nach eigenen Angaben zusicherte, niemals öffentlich über dessen Gesundheitszustand zu sprechen: „Ich musste meinem Mann versprechen, dass ich ihn vor der Öffentlichkeit schütze, wenn er alt, krank oder gebrechlich ist. Die Menschen sollen ihn so in Erinnerung behalten, wie sie ihn von früher kennen. An dieses Versprechen halte ich mich." Sein Sohn Michael hingegen erläuterte jetzt: "Mein Vater hat schweren Alzheimer. Er ist dement und kann sich nicht mehr äußern." Er rechtfertigt seinen Entschluss mit der so wichtigen Glaubwürdigkeit der Hilfsorganisation "Menschen für Menschen", die sein Vater in den Achtzigerjahren gegründet hatte:

„Mein Vater hätte das so nicht gewollt, weil es Auswirkungen auf die Arbeit der Stiftung und damit auf die Menschen in Äthiopien hat.“ Karlheinz Böhm erhielt für seine Verdienste zahlreiche Auszeichnungen, so zum Beispiel den Bambi, das Bundesverdienstkreuz, die Berlinale Kamera oder den Unesco-Ehrenpreis. Im Diplomatenviertel von Addis Abeba in Äthiopien würdigen sein Schaffen außerdem der Karl Platz und eine Skulptur.

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