"Wuthering Heights"-Produktion lehnte Mega-Netflix-Deal ab
Margot Robbie (35) hat sich gemeinsam mit ihrem Team gegen einen lukrativen Deal mit Netflix entschieden und stattdessen auf einen Kinostart von "Wuthering Heights" gesetzt. Wie Variety bereits 2024 berichtete, lehnte die Schauspielerin und Produzentin ein Angebot des Streaming-Riesen über 150 Millionen US-Dollar ab. Stattdessen entschied sie sich für Warner Bros., das mit 80 Millionen Dollar nur knapp die Hälfte bot. Ausschlaggebend für die Entscheidung war der weltweite Kinostart sowie eine groß angelegte Werbekampagne, die in den Produktionskosten nicht eingerechnet war. Seit dem Kinostart am 11. Februar 2026 hat sich diese riskante Entscheidung bereits ausgezahlt: Der Film hat weltweit über 151 Millionen Dollar eingespielt.
Die Produktion des Films zeigt, dass das Kino nach wie vor ein lukratives Geschäft sein kann. Warner Bros. benötigt allerdings mindestens das Dreifache der Produktionskosten, um auch die Marketingausgaben wieder reinzuholen. Angesichts der bisherigen Einnahmen ist es gut möglich, dass der kontroverse Film auch diese Hürde noch nehmen wird. Netflix hat inzwischen Warner Bros. aufgekauft, doch der Streaming-Dienst hat bereits verlauten lassen, dass er dem Kino nicht abschwören will. Regie-Legende James Cameron (71) gehört zu denjenigen, die den Deal kritisch bewerten und als Desaster bezeichnen.
Regisseurin Emerald Fennell (40) inszenierte mit "Wuthering Heights" eine sehr lose Adaption des Klassikers von Emily Brontë. Statt die düstere Geschichte von Klassenunterschieden, Rassismus und Rache zu erzählen, lieferte die "Saltburn"-Regisseurin ein hochstilisiertes Pop-Märchen als Liebesgeschichte. In den Hauptrollen sind Margot und Jacob Elordi (28) als Heathcliff zu sehen, außerdem spielen Hong Chau als Nelly und Shazad Latif als Edgar mit. Die kontroversen Entscheidungen zu Handlung und Casting haben dem Erfolg des Films bislang nicht geschadet, im Gegenteil: Die Adaption sorgt seit Wochen für jede Menge Gesprächsstoff.











