Stephen Fry (55) ist ein beliebter britischer Schauspieler und Komiker. Mit seinem Freund und Kollegen Hugh Laurie (53) drehte er zahlreiche Sketche für ihre gemeinsame BBC-Serie "A Bit of Fry & Laurie". Nebenher sah man ihn in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen, zuletzt im ersten Teil der Verfilmung von Der Hobbit in der Rolle des Meisters von Esgaroth.

Der Mann, der viele Menschen schon zum Lachen gebracht hat, hat allerdings auch noch eine ganz andere Seite an sich. Er ist manisch depressiv und verriet jetzt in einem Interview, welches der britische Telegraph zitiert, dass er im vergangenen Jahr bei einem Dreh im Ausland versuchte sich das Leben zu nehmen. "Ich schluckte viele Pillen und jede Menge Wodka", erzählte er. Verantwortlich für sein Handeln, macht er vor allem seine Krankheit: "Ich bin das Opfer meiner eigenen Launen, wahrscheinlich mehr als die meisten Menschen, sodass ich auch Medikamente nehme, damit ich nicht entweder zu gut oder zu depressiv drauf bin und am Ende Selbstmordgedanken bekomme." Bei seinem Versuch sich das Leben zu nehmen, entkam er nur knapp dem Tod und brach sich sogar vier Rippen. Die Rettung kam in letzter Minute: "Zum Glück kam der Produzent meines damals aktuellen Films zu meinem Hotelzimmer und fand mich bewusstlos auf. Er ließ mich zurück nach England bringen und behandeln." Der Brite ist Vorsitzender eines Wohltätigkeitsvereins für psychische Gesundheit und hat sich auch deshalb dafür entschieden, mit seiner Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen.


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