Barbara Engel (60) versucht sich gerne als Reality-Star in Formaten wie Dschungelcamp und Wild Girls, doch nun sorgt sie mit einem Auftritt in einer Dokumentation für jede Menge Gesprächsstoff. Der pikante Grund ist, dass die Doku von Scientology finanziert wird, doch die 61-Jährige scheint damit nicht das geringste Problem zu haben.

In dem Film "Der Schein trügt - Ein Blick in die Psychiatrie" spielt sie nach, was sie selbst als Psychiatrie-Patentin erlebt hat. Doch ihr Auftritt steht in keinem guten Licht, denn die Doku wurde von den Scientology-Ablegern CCHR aus den USA und KVPM aus Deutschland finanziert und auch umgesetzt. Angeblich kämpfen beide Ableger gegen die Missstände in Psychiatrien, doch in Deutschland werden sie bereits seit 1997 vom Verfassungsschutz beobachtet. Barbara Engel beschreibt in dem 120 Minuten Film, was sie aufgrund einer Fehldiagnose durchgemacht hat. "Mehrfach bin ich geflohen und wurde gejagt. Das prangere ich an", so der Reality-Star.

Doch muss sie dafür extra in einem Film der kontroversen Organisation Scientology mitspielen? Gegenüber Bild erklärte sie: "Ich wurde öfter als zehnmal zwangseingewiesen, fixiert und bekam Psychopharmaka eingeflößt. Deshalb kämpfe ich gegen das psychiatrische System in Deutschland. Aber ich distanziere mich komplett von Scientology."


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