Hat er damit nicht gerechnet? Bereits zwei Mal wurde Luis Suárez (27) nach seinen Beißattacken für mehrere Spiele gesperrt. Nun folgte die Strafe für sein unsportliches Verhalten gegen den Italiener Giorgio Chiellini (29) bei der WM 2014.

Im letzten Gruppenspiel gegen Italien verbiss sich der Nationalspieler von Uruguay in der Schulter seines Gegenspielers Giorgio Chiellini. Der Schiedsrichter hatte die Attacke nicht gesehen und ließ weiterspielen, doch im Nachhinein hat die Fifa nun Konsequenzen gezogen. Die Disziplinarkommission des Fußball-Weltverbandes hat den Kicker jetzt für insgesamt neun Länderspiele gesperrt, wie auf der Homepage zu lesen ist. Suárez fehlt seiner Mannschaft damit im Achtelfinale sowie in möglichen weiteren WM-Spielen. Außerdem muss er eine Geldstrafe von umgerechnet knapp 82.000 Euro zahlen.

Doch damit nicht genug: Luis Suárez ist auch für mindestens vier Monate von jeder Art von Fußballtätigkeit ausgeschlossen. So darf er weder bei der WM im Stadion anwesend sein, um sein Nationalteam anzufeuern, er darf auch bis Ende Oktober nicht bei seinem englischen Verein FC Liverpool auflaufen. Claudio Sulser, Chef der Fifa-Disziplinarkommission, sagte zu dem Fall: "So ein Verhalten kann auf keinem Fußball-Platz toleriert werden, insbesondere nicht bei einer Fußballweltmeisterschaft, wo die Augen von Millionen von Zuschauern auf die Spieler auf dem Platz gerichtet sind." Der uruguayische Fußballverband hat gegen die Entscheidung bereits Einspruch eingelegt.

Luis SuárezActionPress / Guo Yong / Xinhua News Agency
Luis Suárez
Giorgio Chiellini und Luis SuárezKieran McManus/BPI/REX
Giorgio Chiellini und Luis Suárez
Luis SuárezATP/WENN.com
Luis Suárez


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