Als das Aus von Newtopia verkündet wurde, reagierten die meisten Kandidaten der Show bestürzt. Die Zeit im Dorf sei die schönste ihres Lebens gewesen, erklärten die Pioniere. Doch einer von ihnen blickt nicht nur mit schönen Gefühlen auf das TV-Experiment zurück: Chef-Pionier Derk.

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Er war einer der wenigen Teilnehmer, die von Anfang bis Ende durchgehalten haben, aber zufrieden hat ihn das ganz und gar nicht gemacht. Denn wie er nach seinem Auszug im Interview mit Bild verraten hat, herrschte mitunter richtig miese Stimmung unter den Pionieren - was nicht zuletzt von der Produktion beeinflusst worden sei. So erklärt er, dass das Projekt schließlich an "Angst, Überheblichkeit und Egoismus unter den Pionieren" gescheitert sei: "Jeder wollte unbedingt seine Projekte durchsetzen. Dazu haben manche Pioniere einen großen Druck auf die Produktion ausgeübt, sind auch nicht vor Drohungen zurückgeschreckt." Die Mitarbeiter der Produktion ihrerseits haben sie demnach verunsichert, indem sie ihnen mitgeteilt haben, wie schlecht es um die Quoten stand.

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Und auch den Vorwurf der Einflussnahme seitens der Produktionsfirma kann Derk nicht ausräumen: "Vor jeder Nominierung mussten wir der Produktionsfirma mitteilen, wen wir nominieren wollen. Als ich ihnen die Namen verriet, sagte man mir: 'Wie? Und Peyman willst du nicht nominieren? Ich sage dir, mit dem fangen die Probleme erst an...'. Da war ich nicht der Einzige, der solche Infos bekam." Dies sei letztlich der Anfang vom Ende gewesen und auch der Grund, weshalb so mancher Pionier das Projekt vorzeitig verlassen hat. Nichtsdestotrotz werde Derk einige Mit-Pioniere vermissen, allen voran Steffen und Basti, mit denen er sich richtig angefreundet habe.

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