Nach "Knebelvertrag": Juju macht endlich neue Musik
Rapperin Juju (33) kann endlich die Nachricht verkünden, auf die ihre Fans seit Jahren gewartet haben: In einem Instagram-Livestream erklärte die Berlinerin, dass sie ihren als "Knebelvertrag" bezeichneten Deal hinter sich gelassen hat und nun wieder voll durchstarten kann. "Ich bin frei und kann wieder Musik machen", teilte Juju ihrer Community mit und kündigte dabei auch direkt neue Songs an. Die Musikerin erzählte, dass sie bereits im Studio ist und mit frischer Motivation an neuer Musik arbeitet – ihre Anhänger sollen "die Augen offen halten", denn es werde schon bald etwas kommen.
Im Stream berichtete Juju, dass sie die befreiende Nachricht schon vor einigen Monaten bekommen habe, aber rechtlich nicht offen über alle Details sprechen dürfe. Sie stellte jedoch klar, wie sehr sie die alte Vertragssituation blockiert habe. "Ich kann nicht kreativ werden, wenn ich so gef*ckt werde", erklärte die Rapperin laut Hiphop.de und betonte, wie stark ihre Kreativität in den vergangenen Jahren gelitten habe. Nun habe sie sich neue Produzenten ins Boot geholt, deren Namen sie vorerst noch geheim hält. Mit den kommenden Tracks will sie vor allem das aufarbeiten, was ihr in den letzten Jahren passiert ist – ihre Musik soll erzählen, warum seit 2019 keine eigenen Releases mehr von ihr erschienen sind.
Ende 2025 hatte Juju, die mit vollem Namen Judith Wessendorf heißt, ihre Community um Hilfe gebeten und über ihre Instagram-Story nach einem Medienanwalt gesucht. Damals schrieb sie: "Es kann nicht sein, dass echte Künstler immer wieder unterdrückt werden!" Offenbar trugen diese Bemühungen nun Früchte. Fans dürfen sich auf neue Musik der Rapperin freuen. Die 33-Jährige feierte zwischen 2018 und 2019 große Erfolge mit Hits wie "Vermissen" mit Henning May und "Hardcore High". Ihr Debütalbum "Bling Bling" erreichte Platz 3 der deutschen Charts und machte sie zu einer der erfolgreichsten deutschen Rapperinnen ihrer Generation. Zwischenzeitlich hatte sie sogar selbst ein Label namens VierVier Music gegründet, doch auch dieses Projekt verlief offenbar nicht wie geplant. Umso größer ist für sie der persönliche Schritt, nach der juristischen Klärung und der Entlassung aus ihrem "Knebelvertrag" wieder ins Studio zu gehen und sich musikalisch zurückzumelden.








