Stevie Wonder (65) will herausgefunden haben, dass sein verstorbener Anwalt Johanan Vigoda ihn betrogen hat. Er soll die Blindheit des Musikers schamlos ausgenutzt und ihm in einem Vertrag eine Klausel untergejubelt haben, die den Soulsänger zu unendlich andauernden Zahlungen an die Familie des Juristen verpflichten würden.

Stevie Wonder
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Jahrelang war Vigoda der Rechtsbeistand des 65-Jährigen und praktisch seine rechte Hand in allen Belangen, weswegen er ihm absolut vertraute. Dass eben dieser Mann ihn nun auf das Fieseste hintergangen haben soll, setzt dem "I Just Called To Say I Love You"-Interpreten zu. TMZ sollen Dokumente vorliegen, aus denen die Beschuldigung des Sängers hervorgeht. Stevies Langzeitanwalt habe ihn einen Vertrag unterzeichnen lassen, womit sich der damals 21-Jährige zu Zahlungen in Höhe von sechs Prozent der Tantiemen seiner Musik an den Juristen verpflichtete. Eine Klausel der Vereinbarung zwinge ihn weiterhin dazu, die Zahlungen bis in alle Ewigkeit an die Familie des Juristen tätigen zu müssen. Und genau davon will Stevie nichts gewusst haben!

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Als Vigoda schließlich vor vier Jahren verstarb, zahlte die Plattenfirma von Stevie weiterhin an die Witwe die Beträge. Erst zwei Jahre später habe er angeblich von den Zahlungen erfahren und ordnete an, diese zu stoppen, was er nun auch per richterlichen Beschluss durchsetzen möchte. Wie er behauptet, habe er niemals etwas von diesem Teil des Vertrages erfahren. Doch auch die Frau von Johanan habe einen Antrag eingereicht, der Stevie weiterhin dazu auffordere, zu zahlen. Wie dieser Rechtsstreit ausgehen wird, bleibt spannend abzuwarten.

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