Die Macher des heutigen Dortmunder Tatorts haben sich Einiges einfallen lassen, um ihre Fans zu schocken. Dass mit diesem Fall Kommissar Faber (Jörg Hartmann, 46) an seine Grenzen stößt, wurde eindeutig bewiesen. Denn eine Kinderleiche ließ nicht nur ihn, sondern auch die Zuchauer den Atem anhalten.

WDR / Thomas Kost

Der siebte Fall des Dortmunder Ermittlerteams versetzte vor allem Eltern in eine Schock-Starre. Denn ein sechsjähriges Mädchen starb auf einem Spielplatz. Dort hielt es versteckte Drogen für Süßigkeiten und aß diese. Spätestens als die Kinderleiche auf dem Pathologie-Tisch zu sehen war, lief auch den restlichen Zuschauern ein Schauer über den Rücken.

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Für Regisseur Dror Zahavi leider nicht allzu weit weg von der Realität, wie er gegenüber der Bild verriet: "Der Fall ist fiktiv. Mir ist nicht bekannt, dass es so einen Fall mit diesen Konsequenzen bereits gab. Aber es ist ein leider wahrscheinliches Szenario." Der 56-Jährige wollte mit diesem "Tatort" ein Zeichen setzen und Eltern wach rütteln: "Ich lebe in Berlin, und wenn ich im Görlitzer Park unterwegs und die spielenden Kinder sehe, weiß man um die Gefahr. Dort verstecken Dealer auch ihre Drogen."

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