Nach der schrecklichen Nachricht vom Tod eines Zehnjährigen auf der höchsten Wasserrutsche der Welt, versuchen die Betreiber des Freizeitparks nun fieberhaft die Ursache des tragischen Unfalls herauszufinden. Eine Parkbesucherin könnte dabei wichtige Zeugenaussagen liefern - und die werfen kein gutes Licht auf die Sicherheit des Parks.

Caleb Thomas Schwab
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Caleb Thomas Schwab

Der kleine Caleb Thomas Schwab wollte offenbar einfach nur ein bisschen Nervenkitzel spüren, doch die "Verrückt"-Rutsche des "Schlitterbahn"-Parks in Kansas City wurde für den Sohn des US-Abgeordneten Scott Schwab zum tödlichen Vergnügen. Während die Pressesprecherin des Parks bereits verkündete, dass man sich den Vorfall nicht erklären könne, werden nun Vermutungen über Sicherheitsmängel laut. Mehrere Parkgäste behaupten, die Gurte der Gondeln haben nicht richtig geschlossen. "Eine Frau vor mir in der Reihe sagte, dass sie schon mehrere Male mit der Rutsche gefahren sei und dass jedes Mal der vordere Gurt nicht funktionierte", erklärte ein schockierter Gast dem Sender KSHB.

"Verrückt"-Wasserrutsche im "Schlitterbahn"-Park in Kansas City, USA bei Nacht
Twitter / Schlitterbahn
"Verrückt"-Wasserrutsche im "Schlitterbahn"-Park in Kansas City, USA bei Nacht

Musste Caleb also wirklich sterben, weil gravierende Sicherheitsmängel einfach nicht behoben wurden? Die Mindestgröße von 1,35 Meter für die Rutsche soll er zwar erbracht haben, dennoch sei er ein sehr schmächtiger kleiner Junge gewesen. Die Untersuchungen der Park-Verantwortlichen dauern derweil noch an.

"Verrückt"-Wasserrutsche im "Schlitterbahn"-Park in Kansas City, USA
Twitter / Schlitterbahn
"Verrückt"-Wasserrutsche im "Schlitterbahn"-Park in Kansas City, USA