Prinzessin Dianas Gedenkspielplatz bekam Millionen-Update

Prinzessin Dianas Gedenkspielplatz bekam Millionen-Update

- Nele Zuber
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Mitten in London, nur einen Steinwurf von Prinzessin Dianas (†36) früherem Zuhause im Kensington-Palast entfernt, bekommt ihr Gedenkspielplatz ein millionenschweres Upgrade – und die Hauptattraktion steht noch in Bayern! Im idyllischen Frasdorf am Fuße der Chiemgauer Alpen wartet derzeit ein riesiges Piratenschiff darauf, endlich die Augen der jüngsten Londoner zum Leuchten zu bringen. Der Bau des rund zwölf Meter langen Holzschiffes hat laut Mirror umgerechnet etwa 3,5 Millionen Euro gekostet. Noch liegt der Gigant in Deutschland "vor Anker", doch schon bald tritt das Luxus-Spielgerät seine große Jungfernfahrt in die britische Metropole an, um dort pünktlich zur Wiedereröffnung im Sommer Kinderherzen höher schlagen zu lassen.

Die Details des Bauwerks sind beeindruckend und sollen die Welt von Peter Pan lebendig werden lassen: Ausgestattet mit zwei Masten, einem authentischen Krähennest und einem geheimnisvollen Unterdeck, bietet die Konstruktion Raum für grenzenlose Abenteuer. Bei der Gestaltung wurde jedoch nicht nur Wert auf die Optik gelegt, sondern auch auf Inklusion: Eine Rampe ermöglicht auch Kindern im Rollstuhl den Zugang zum Hauptdeck – damit alle mitspielen können. Den Parkmanagern der Royal Parks zufolge soll das Spielgerät einen sicheren Ort schaffen, an dem sich die Kleinen völlig frei entfalten können – ganz im Sinne der verstorbenen Prinzessin, der Kinder und ihre Bedürfnisse immer besonders wichtig waren.

Der Spielplatz war im Juni 2000 eröffnet worden, drei Jahre nach Dianas Tod, an der Stelle eines alten Spielplatzes, den einst "Peter Pan"-Autor J. M. Barrie unterstützt hatte. Bei der Einweihung verzichtete der Palast bewusst auf royale Präsenz, stattdessen schnitt Dianas enge Freundin Rosa Monckton gemeinsam mit ihrer Tochter Domenica das Band durch, unterstützt vom damaligen Schatzkanzler Gordon Brown. Bis heute gilt die Anlage vielen Fans als ein Ort, an dem Dianas liebevoller Umgang mit Kindern weiterlebt – im starken Kontrast zu anderen Formen der Erinnerung, etwa umstrittenen Wachsfiguren oder steifen Denkmälern. Auf dem Gedenkspielplatz dagegen bleiben die Erinnerungen an "Lady Di" ganz nah am Alltag: Kinder toben, Eltern schauen zu, und zwischen Holzdeck, Wasserspiel und Baumhaus wird Diana vor allem so gedacht, wie viele sie in Erinnerung haben – als Frau, die Kinder lachen sehen wollte.

Prinzessin Diana im November 1992
Getty Images
Prinzessin Diana im November 1992
Prinzessin Diana, April 1983
Getty Images
Prinzessin Diana, April 1983
Prinz Charles, Prinzessin Diana, Prinz Harry und König Juan Carlos in Palma de Mallorca 1987
Imago
Prinz Charles, Prinzessin Diana, Prinz Harry und König Juan Carlos in Palma de Mallorca 1987
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