Der Eurovision Song Contest ist wohl in ganz Europa eine der größten Musikpartys des Jahres. Für Deutschland ging der Gesangswettbewerb wieder einmal sehr enttäuschend aus, Portugal kann sich allerdings freuen – Sänger Salvador Sobral holte den Sieg mit seinem Lied "Amor pelos dois". Was die TV-Zuschauer auf den Bildschirmen allerdings nicht sahen: Die größte Party stieg eigentlich hinter den Kulissen.

Levina, deutsche ESC-Kandidatin 2017
Rolf Klatt/REX/Shutterstock/ActionPress
Levina, deutsche ESC-Kandidatin 2017

Bei 26 teilnehmenden Ländern war selbstverständlich auch das Interesse der Journalisten groß, vom Contest zu berichten. Hunderte von Reportern verfolgten den ESC backstage, fieberten dabei vor allem bei den Auftritten ihrer eigenen Länder mit, wie bei einem WM-Public-Viewing. Wie Bild Online berichtet, sollen vor allem die Portugiesen schon vor Feststehen des Sieges unglaublich wild gefeiert haben. Verantwortlich dafür könnte möglicherweise die Tatsache sein, dass in diesem Jahr wieder Bier ausgeschenkt wurde – das erste Mal seit Jahren.

Salvador Sobral, ESC-Gewinner 2017
Serg Glovny via ZUMA Wire / action press
Salvador Sobral, ESC-Gewinner 2017

Doch so ausgelassen die Stimmung hinter der Bühne war, desto gedrückter war sie vor Beginn der Show. Die Journalisten mussten durch extrem strenge Sicherheitskontrollen. Aber: Sicher ist sicher und es wurde kein einziger verdächtiger Gegenstand gefunden! Auch Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko (45) ließ sich die Show natürlich nicht entgehen und soll seine Stimme sogar der deutschen Kandidatin Levina (26) gegeben haben.

Levina, ESC-Kandidatin für Deutschland 2017
Michael Campanella/Getty Images
Levina, ESC-Kandidatin für Deutschland 2017