Das hatte sich die ARD wohl anders gedacht. Wie bei allen internationalen Fußballturnieren wollte der Sender auch im Rahmen des Confed Cup nicht auf die Unterstützung ihres Experten Mehmet Scholl (46) verzichten. Aus der regelmäßigen Analyse des Ex-Nationalspielers wurde aber nichts: Während des Turniers kam es zum Streit – Mehmet ließ seinen Sender sitzen und verließ wutentbrannt das Sportstudio!

Zu Beginn des Cups war alles wie gehabt: Im Gespräch mit Sportmoderator Matthias Opdenhövel fachsimpelte Mehmet über die spielerischen Leistungen der teilnehmenden Mannschaften. Vor der Übertragung des ersten Halbfinales – Portugal gegen Chile – kam es laut Bild dann aber zum Eklat: Weil die ARD eine ausführliche Berichterstattung über die Doping-Vorwürfe gegen Russlands Fußballer plante, anstatt über die tollen Leistungen der U21 bei der parallel laufenden EM reden zu wollen, schmiss Mehmet kurz vor Anpfiff hin! Die Zuschauer bekamen von dem Streit nichts mit: Ex-Kicker Thomas Hitzlsperger (35) sprang kurzerhand für Mehmet ein. Auch bei den restlichen Spielen tauchte der TV-Experte nicht mehr im ARD-Studio auf.

Weitere Folgen wird die kurzfristige Arbeitsverweigerung des 46-Jährigen aber wohl nicht haben. Laut ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky kämen Meinungsverschiedenheiten schließlich in den besten Familien vor. Auch Mehmet scheint kein Interesse daran zu haben, seinen Job dauerhaft an den Nagel zu hängen: "Es ist alles prima zwischen der ARD und mir. Ich freue mich auf die WM 2018", betonte er gegenüber Bild. Könnt ihr Mehmets Reaktion verstehen? Stimmt ab!

Reinhold Beckmann, Mehmet Scholl und Matthias OpdenhövelEva Napp/WENN.com
Reinhold Beckmann, Mehmet Scholl und Matthias Opdenhövel
Matthias Opdenhövel beim Länderspiel Italien-Deutschland 2016DeFodi
Matthias Opdenhövel beim Länderspiel Italien-Deutschland 2016
Mehmet SchollWENN
Mehmet Scholl
Könnt ihr Mehmets wütende Reaktion verstehen?3476 Stimmen
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Nein! Sein Verhalten ist alles andere als professionell!
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Ja, absolut! Die U21-EM wäre ein viel spannenderes und wichtigeres Thema gewesen als die Doping-Vorwürfe gegen Russland.


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